Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund e.V.
Aktuelles
Torball-Nord-DM (Hasan Koparan berichtet)
Am vergangenen Samstag, dem 28.01.2012 fand in Wilhelmshaven die Norddeutsche Meisterschaft im Torball statt. Der Blinden- und Sehbehinderten Sportverein Dortmund nahm an diesem Turnier teil und belegte nach einem spannenden Tag den 4. Platz und buchte damit das Ticket für die deutsche Meisterschaft in Kassel am 17.03.2012.
Der Spielplan bescherte den Dortmundern einen sehr schwierigen Auftakt. Gewohnheitstechnisch startete das Turnier mit der Begegnung gegen den Stadtnachbarn aus Dortmund-Kirchderne. In Halbzeit 1 entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, allerdings konnten sich die Mannen von Hasan Caglikalp in der 2. Hälfte mit zwei erzielten Toren souverän durchsetzen und das Spiel verdient mit 4:2 für sich entscheiden. In der 2. Partie trat der Verein aus dem Ruhrgebiet gegen den aktuellen deutschen Meister aus Frankfurt an. Erneut gestaltete sich eine sehr enge und spannende Begegnung und es stand sehr lange 1:1. Als alle in der Halle sich mit dem Remis abgefunden hatten, gelang den Hessen im letzten Wurf der Siegtreffer.
Nach dem nicht optimalen Start für die Mannschaft von Nina Wolf, zeichnete sich die Begegnung gegen Borgsdorf als das erste Schlüsselspiel im Turnier aus. Mit einer sehr konzentrierten und souveränen Leistung bezwang man Borgsdorf verdient mit 4:2. Auch im darauf folgenden Spiel bot der 3. der letzten DM eine sehr stabile Abwehrleistung und schlug die neuformierte und stark aufspielende Mannschaft aus der Hauptstadt mit dem ersten und letzten Wurf mit 2:0. Im 5. Turnierspiel musste die Mannschaft aus der Bierstadt einen herben Rückschlag hinnehmen. In den 10-Minuten gelang es Dortmund nicht die Abwehr von Braunschweig zu überwinden und zudem leistete man sich zu viele Abwehrfehler und verlor verdient mit 0:3. Nach diesem Match herrschte in der Mannschaft eine negative Stimmung, da man mit 4:6 Punkten die Qualifikation ernsthaft in Gefahr gebracht hatte. Trainerin Nina Wolf musste viel Aufbauarbeit leisten, um die Jungs wieder zu motivieren. In den kommenden zwei Begegnungen mussten die Mannen von Nina Wolf 4 Punkte holen, um im Rennen zu bleiben. Gegen Magdeburg (6:0) und Wilhelmshaven (2:1) glänzte die Truppe um Helmut Jürgen zwar nicht immer, jedoch holte man die 4 Punkte und meldete sich somit zurück im Turnier.
Die letzten beiden Gegner kamen aus Hessen und waren direkte Konkurrenten um die Qualifikationsplätze. Gegen die Lahnstädter aus Marburg taten sich die Schwarz-Gelben sehr schwer und verloren durch platziert geworfene Hoppelbälle mit 1:3. Im letzten Turnierspiel ging es für den BSSV Dortmund um sehr viel. Frankfurt II war punktgleich und hatte ein Spiel weniger auf dem Konto. So war ein Sieg Pflicht und wie Trainerin Wolf immer wieder betonte sollte dieser möglichst hoch ausfallen. Dank einer hervorragenden Offensivleistung von Carsten Bender gewann man hochverdient mit 8:3. Nach dieser Begegnung mussten die Torballer des BSSV Dortmund noch einwenig zittern, jedoch stand am Ende fest, dass sich der Blinden- und Sehbehinderten Sportverein Dortmund mit 10:8 Punkten und 26:18 Toren sich für die DM in Kassel qualifiziert hatte.
„Ich bin sehr erleichtert, dass wir es gepackt haben“, freute sich eine glückliche Trainerin am Ende eines langen Tages. „In Kassel werden die Karten neu gemischt und wir haben dort nichts zu verlieren“, motivierte Wolf ihre Mannschaft weiter. „Bis dahin werden wir noch an unseren Schwächen arbeiten“, so Wolf am Ende.
Für den BSSV Dortmund spielten:
Andreas Schmitz, Carsten Bender, Cengiz Koparan, Hasan Koparan und Helmut Jürgen. Gecoacht wurde das Team von Nina Wolf.
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BSSV Team ohne Helmut Jürgen von links: Carsten Bender, Cengiz Koparan, Trainerin Nina Wolf, Andreas Schmitz, Hasan Koparan |
die Spieler präsentieren die Eye Pads unseres Sponsors Dr. Ausbüttel GmbH & Co |
BSSV-Dortmund feiert weihnachtlichen Jahresabschluss 2011
Am Freitag den 9.12.11 hat der Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund im Rahmen einer Weihnachtsfeier den Abschluss eines ereignisreichen Jahres 2011 gefeiert. In der Vereinsgaststätte Flora konnte der Vorstand ca. 40 Mitglieder, Freunde und Förderer begrüßen und gemeinsam mit ihnen noch einmal das ereignisreiche Jahr 2011 Revue passieren lassen. Highlights des Jahres waren u. a. das erfolgreiche Abschneiden bei der Torball-DM, die Einführung der neuen Sportart Showdown, das selbst ausgerichtete internationale Torballturnier oder der große Sommerausflug. Der Verein bedankte sich bei dieser Feier bei allen die dem Verein das ganze Jahr über z. T. zum wiederholten male tatkräftig oder finanziell großzügig unterstützt haben. Ohne das Engagement der zahlreichen Freunde und Förderer wäre ein so buntes und erfolgreiches Vereinsleben keinesfalls möglich.
Besonders stolz ist der Verein darauf, dass zahlreiche Mitglieder dem Verein schon mehrere Jahrzehnte treu sind. In diesem Jahr wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft u. a. Michael Hölscher (30 Jahre), Angelika Halfter (25 Jahre) und Cengiz Koparan (10 Jahre) geehrt.
Am Morgen nach der Weihnachtsfeier fand zum zweiten mal ein weihnachtliches vereinsinternes Spaßturnier statt. Ziel dieses Turniers ist es u. a. sehenden Mitgliedern und Freunden des Vereins einmal die Gelegenheit zu geben Torball selbst auszuprobieren. Dieses mal wagten sich Christina Maret, Bernd Meier und Nina Wolf jeweils unterstütz mit zwei erfahrenen Mitspielern aufs Feld. Sie schlugen sich alle sehr gut und Nina belegte mit ihren „Schlafmützen“ den ersten Platz. Die weiten Plätze belegten die „Stars of Bells“, die „Wilden Mädels“ und die „Sauerbender“.
Wir wünschen allen Vereinsmitgliedern, Freunden, Bekannten und Förderern
"Frohe Weihnachten" und ein gutes "Neues Jahr".
Carsten Bender (Vorsitzender)
3. Platz für den BSSV Dortmund in Hannover. Hasan Koparan berichtet
Am 03.12.2011 nahm der Blinden- und Sehbehindertensportverein Dortmund am Louis-Braille-Torballturnier in Hannover teil und belegte am Ende den 3. Platz. Insgesamt 7 Mannschaften versuchten in einer einfachen jeder-gegen-jeden-Runde den Sieger auszuspielen. Dabei ging der BSSV Dortmund mit einer ungewohnten Formation an den Start und testete einige neue Spielvarianten aus.
Borgsdorf war für den dritten der Deutschen Meisterschaft der erste Gegner im Turnier. Doch die Dortmunder legten einen katastrophalen Start hin und lagen nach den ersten 3 Ballwechseln deutlich mit 0:3 hinten. Auch wenn die Mannschaft von Eliane Exner sich auf 2:3 zurück kämpfte und Moral bewies, mussten sie am Ende das Spiel mit 3:5 geschlagen geben.
Die darauf folgende Begegnung gestaltete sich sehr spannend. Dieses Mal waren es die Dortmunder, die relativ schnell 3:0 führten. Doch die neue und junge Mannschaft aus Berlin bewies Moral und konnte noch in Halbzeit eins auf 2:3 verkürzen. In der 2. Hälfte schossen beide Teams jeweils ein Tor, so dass sich der BSSV knapp mit 4:3 durchsetzen konnte. Im 3. Spiel des Tages gegen Wilhelmshaven, die durch zwei Spieler vom ISC Dortmund-Kirchderne unterstützt wurden, erwischte der BSSV einen ähnlich miserablen Start, wie in der Auftaktpartie. So lagen die Schwarz-Gelben wiederholt an diesem Tag mit 0:3 hinten und konnten die Begegnung nicht mehr drehen. Am Ende musste sich der Verein aus dem Ruhrgebiet, vielleicht um ein Tor zu hoch, aber absolut verdient mit 2:6 verloren geben.
„Ihr seid nicht konzentriert genug“, kritisierte Eliane Exner Ihre Spieler nach dieser Niederlage. „Im nächsten Spiel möchte ich, dass ihr 10-Minuten absolut konzentriert und sicher in der Abwehr spielt“, verlangte Sie von ihren Spielern. Und diese Vorgaben setzte die Mannschaft auch direkt um. Gegen Magdeburg, die bis dahin ungeschlagen waren und eine sehr starke Vorstellung boten, dominierte man die Begegnung zumindest neun Minuten lang und führte verdient mit 3:0. Die letzten beiden Tore im Spiel änderte nichts daran, dass der BSSV Dortmund diese Begegnung mit 3:2 gewann. Im vorletzten Spiel gegen die Gastgeber kam Sabrina Buschieweke zu ihrem ersten Einsatz bei einem Männerturnier. Es entwickelte sich ein sehr spannendes und Abwechslungsreiches Spiel. Langenhagen konnte einen 1:3-Rückstand noch umdrehen und führte kurz nach der Halbzeit sogar mit 4:3, doch der BSSV schlug mit 2-schnellen Toren zurück. Doch das war noch nicht das Ende dieser Partie, Langenhagen glich noch einmal kurz vor dem Schlusspfiff aus. Im aller letzten Wurf traf Dortmund dann doch noch zum 6:5-Endstand.
Im letzten Spiel hätte ein Unentschieden gegen Halle für die Mannschaft von Eliane Exner gereicht um dritter zu werden. Doch zur Halbzeit lagen die Mannen aus der Bierstadt mit 0:2 und zwischenzeitlich mit 1:3 hinten. Erneut gab sich die Mannschaft nicht geschlagen und egalisierte die Begegnung. Im aller letzten Wurf prallte der Ball von einem gegnerischen Spieler noch an die Latte und verhinderte somit den 4:3-Siegtreffer für den BSSV. Am Ende belegte der BSSV Dortmund mit 7:5 Punkten und 21:24 Toren Platz 3 hinter Wilhelmshaven und Magdeburg.
Für den BSSV Dortmund spielten: Andreas Schmitz, Hasan Koparan, Rüdiger Steinhanses, Sabrina Buschieweke und Toni Monirji. Trainiert wurde die Mannschaft von Eliane Exner.
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| das BSSV-Team auf der Rückreise von Hannover |
Eliane Exner berichtet
Am vergangenen Samstag (26.11.11) fand das erste Qualifikations-Turnier im Showdown in NRW statt. Ausrichter war der ISC Viktoria Dortmund-Kirchderne. Insgesamt haben 12 Spielerinnen und Spieler aus vier verschiedenen NRW Standorten teilgenommen (Soest, Bonn, BSSV Dortmund, ISC Dortmund-Kirchderne). Zudem stellten die beiden Dortmunder Standorte jeweils eine Schiedsrichterin, die an diesem Tag beide eine sehr erfolgreiche Premiere feierten.
Als Spielmodus hatte sich der Ausrichter für Gruppenspiele entschieden. Zunächst wurde in vier 3er-Gruppen jeder gegen jeden gespielt. Danach spielten noch einmal alle Ersten, alle Zweiten und alle Dritten in einer Gruppe gegeneinander. Hieraus ergaben sich am Ende die Platzierungen. D.h. die Gruppenersten nach der ersten Runde würden sich bereits automatisch für die DM qualifizieren. Hinzukämen noch die zwei besten Zweitplatzierten, die sich in der zweiten Gruppenphase durchsetzten.
Um nicht zu spät fertig zu werden, wurden die Spiele auf einen Satz und ein Zeitlimit von 8 Minuten beschränkt, u. a. um vor Ende des Ruhrpottderbys Dortmund-Schalke noch die sichere Heimreise antreten zu können.
Das erste Spiel fand gleich mit Dortmunder Beteiligung statt. Carsten eröffnete die erste Gruppenspielrunde gegen Harald, einem Spieler aus Bonn. Nach ein paar Eingewöhnungsbällen – die Platte war schließlich unbekannt – dominierte Carsten schnell das Spielgeschehen. Obwohl die Platte, aufgrund ihrer sehr rutschigen Eigenschaft, nicht das gewohnte Spiel zuließ, war die technische Überlegenheit von Carsten nicht zu übersehen. Ein sicherer Sieg konnte eingefahren werden, da der Gegner sich erst im Verlauf des Turniers spielerisch zu verbessern wusste. Als nächster BSSVer trat Andreas an die Platte. Auch er konnte in souveräner Art sein Auftaktmatch gewinnen. Als letzte war schließlich Sabrina an der Reihe. Sie hatte es gleich mit einem sehr starken Gegner zu tun, nämlich mit dem bereits DM erprobten Hasan Caglikalp. Obwohl dieser mit einem sehr harten und schnellen Spiel zu beeindrucken versuchte, ließ sich Sabrina nicht aus der Ruhe bringen. Sie konzentrierte sich auf ihre Stärke, die Abwehr, und nutzte die Chancen, die sich ihr boten eiskalt aus, sodass sie am Ende zur Überraschung aller als Gewinnerin die Platte verließ. Damit war allen drei BSSVlern ein hervorragender Start ihr erstes Turnier geglückt und die Anfangsnervosität legte sich.
Carsten und Andreas konnten auch ihr nächstes Gruppenspiel gewinnen, sodass sie als Gruppensieger feststanden und damit schon für die DM qualifiziert waren. Sabrina musste dagegen in ihrem letzten Gruppenspiel in zweierlei Weise eine bittere Niederlage hinnehmen. Erstens, weil sie gegen einen Gegner verlor, der gut spielte, aber in Normalform für Sabrina schlagbar gewesen wäre. Doch sie fand während der gesamten Partie nicht zu ihrer gewohnten Form, sodass sie am Ende relativ glatt verlor. Zweitens führte die Niederlage dazu, dass alle drei Spieler in dieser Gruppe ein Spiel gewonnen hatten, sodass die Entscheidung das Torverhältnis bringen musste. Das bedeutete für Sabrina, dass sie am Ende nur Gruppendritte wurde und damit bedauerlicherweise nicht mehr in die Entscheidung um die DM-Plätze eingreifen konnte.
Die zweite Gruppenphase wurde dann noch einmal sehr spannend. Neben ein paar sehr glatten Spielen, gab es einige hart umkämpfte Partien. Erfreulicherweise waren es meist die BSSVer, die diese Spiele bestritten. So mussten sogar zwei Partien vor Beendigung des Satzes, aufgrund der abgelaufenen Spielzeit, abgepfiffen werden.
Am Ende spielten sowohl in der Gruppe der Zweitplatzierten, als auch in der Gruppe, der Erstplatzierten nicht die Punkte, sondern wieder die Tordifferenz die entscheidende Rolle.
Das entscheidende Spiel, das den Turniersieger hervorbringen sollte, war auch das letzte Spiel des Tages und dann auch noch ein rein BSSVer-Internes Match, nämlich Carsten gegen Andreas. Beide spielten ihr bestes Showdown, doch am Ende entschied die bessere Defensive von Carsten das Spiel zu seinen Gunsten. Dies bedeutete für Carsten schließlich, dass er sehr überraschend, aber auch verdient das Qualifikations-Turnier gewann. Andreas belegte einen auch hervorragenden 3.Platz und Sabrina konnte sich am Ende noch über einen 10ten Platz freuen.
Zusammenfassend lässt sich sagen. Das Turnier sorgte für die Erkenntnis, dass die Showdowner vom BSSV Dortmund in NRW bereits sehr gut mithalten können. Das Turnier war eine tolle Erfahrung für alle. Die Spiele wurden sehr fair geführt, alle waren begeistert und sehr motiviert bei der Sache und das Wichtigste, alle hatten viel Spaß!
Hier die gesamten Platzierungen im Überblick:1. Carsten (BSSV Dortmund), 2 .Hasan (Dortmund-Kirchderne), 3. Andreas S. (BSSV Dortmund), 4. Henning (Dortmund-Kirchderne), 5. Armin (Soest) 6. Salih (Soest), 7. Niels (Soest), 8. Monika (Bonn), 9. Harald (Bonn), 10. Sabrina (BSSV Dortmund), 11. Andreas G. (ohne Standort), 12. Hugo (Bonn).
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die Qualifizierten für die Showdown-DM in Berlin |
das Team des BSSV mit ihrer Trainerin Eliane Exner |
3 BSSV-Spieler freuen sich auf das DM-Qualifikationsturnier NRW
Nach der Meldung von 9 Spielern zum NRW Qualifikationsturnier wurde dem BSSV Dortmund vom Showdownbeauftragten der Region NRW mitgeteilt, dass nur 3 Spieler am Turnier teilnehmen können. Hintergrund ist, dass die Organisation eines Turniers mit mehreren Spieltischen bzw. mehreren Spielrunden als nicht realisierbar eingeschätzt wurde. Diese Auffassung wurde auch vertreten, nachdem der BSSV Dortmund umfangreiche Unterstützung (Tisch, Räume, Schiedsrichter, Helfer etc.) angeboten hat.
So musste der BSSV Dortmund mit den 10 aktiven Tischballern kurzfristig einen eigenen Ausscheidungswettbewerb durchführen. Dazu wurden zwei Gruppen zu je 5 Spielern gelost, die in einer einfachen Runde jeder gegen jeden spielten. Die ersten beiden dieser Gruppen spielten dann in einer Finalrunde die drei Starter für das NRW Turnier aus. Alle Spiele wurden über zwei Gewinnsätze gespielt, in der Gruppenphase mit einem Zeitlimit von 15 min. Die einzige Einschränkung die gemacht wurde war, dass die 3 nicht sehbehinderten Spielerinnen nicht in die Finalrunde einziehen konnten.
Dies führte dazu, dass Eliane Exner, die die Gruppe 1 mit der maximalen Punkteausbeute souverän gewann, auf Platz drei zurückgesetzt wurde und Carsten Bender sowie Andreas Becker in die Finalrunde einzogen. In Gruppe 2 setzten sich Andreas Schmitz und Sabrina Buschieweke durch. Am Donnerstag den 18.11. wurde die äußerst spannende Finalrunde ausgespielt. Viele Spiele gingen über drei Sätze und die Gewinner standen erst nach dem letzten Spiel fest. Mit einem Punkt Vorsprung konnte Carsten Bender den Ausscheidungswettbewerb knapp vor den punktgleichen Andreas Schmitz und Sabrina Buschieweke gewinnen. Die Spieler die nicht in die Finalrunde einzogen, spielten in Platzierungsspielen die weitere Rangliste aus. Auch diese Platzierungsspiele waren z. T. sehr knapp. Insgesamt wurden alle Spiele hoch engagiert, aber immer sehr fair und mit viel Spaß am Spiel bestritten.
Dieser erste interne Showdownwettbewerb des BSSV Dortmund wurde von Eliane Exner hervorragend geplant und durchgeführt. Herzlichen Dank! Nun freuen sich die qualifizierten des BSSV Dortmund auf das NRW Qualifikationsturnier und sind gespannt was sie dort erwartet!
Rangliste: 1. Carsten Bender, 2. Andreas Schmitz, 3. Sabrina Buschieweke, 4. Andreas Becker,5. Eliane Exner, 6. Helmut Jürgen, 7. Karola Grimm, 8. Viktoria Reul-Kallenberg, 9. Monika Bender, 10. Maren Grübnau.
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Erfolgreiche Torball-Landesmeisterschaft für den BSSV Dortmund (Hasan Koparan berichtet)
Am vergangenen Samstag, den 12.11.2011, fand in Dortmund-Kirchderne die Landesmeisterschaft in Nordrhein-Westfalen statt. Neben dem Gastgeber, starteten zwei Teams des Blinden- und Sehbehindertensportvereins Dortmund und die Mannschaft aus Gelsenkirchen komplettierte das Starterfeld.
In einer Hin- und Rückrunde spielten die Vereine aus dem Ruhrgebiet die drei Qualifikationsplätze für die Nordrunde aus. Direkt im ersten Spiel traten Dortmund I und Dortmund II gegeneinander an. Es entwickelte sich eine einseitige Partie, denn gegen die platzierten Würfe hatte die Abwehrreihe von Dortmund II nicht viel entgegen zu setzen. So ging diese Begegnung 9:1 aus. Dortmund I entschied auch das 2. Turnierspiel klar für sich. Von Anfang an dominierte man die erfahrene Mannschaft aus Gelsenkirchen und gewann auch in dieser Höhe verdient mit 6:1. Dortmund II hatte mit dem Gastgeber aus Dortmund-Kirchderne eine sehr schwierige Aufgabe vor sich. Man gestaltete die Begegnung lange offen, konnte jedoch nicht verhindern, dass Dortmund-Kirchderne im Angriff sehr gut aufspielte und verdient mit 4:2 die Oberhand behielt.
Die letzten Spiele in der Hinrunde verlangten beiden BSSV Teams noch einmal alles ab. Während Dortmund I in einem packenden Spiel den Gastgebern mit 1:4 unterlag, wobei die letzten beiden Tore in der letzten Minute fielen, bezwang Dortmund II in einem sehr spannenden Spiel Gelsenkirchen mit 2:1. Ab diesem Spiel war die Steigerung der 2. Mannschaft von Helge Bröckelmann deutlich zu erkennen.
Denn zum Auftakt der Rückrunde hatten sie Dortmund I am Rande einer Niederlage. Durch eine sehr stabile Abwehr und mit schnellen Würfen führte das Team von Helge Bröckelmann mit 2:0. Doch in der 2. Halbzeit spürte man, dass Dortmund I engagierter und zielstrebiger antrat. So drehten die Schützlinge von Eliane Exner die Begegnung und gewannen mit dem letzten Wurf 3:2. Auch im nächsten Aufeinandertreffen von Dortmund II gegen Kirchderne entwickelte sich ein sehr spannendes Spiel. Kurz vor dem Ende glich der BSSV mit einem sehenswerten Konter zum 2:2 aus. Doch der ISC konnte kurz danach noch einmal zurückschlagen und bezwang den BSSV Dortmund zum 3. Mal an diesem Tag. Nach dieser Partie bezwang die 1. Mannschaft des BSSV Dortmund Gelsenkirchen souverän mit 3:1.
Vor den letzten Turnierspielen stand schon fest, dass ISC Dortmund-Kirchderne und Dortmund I sich für die Nordrunde qualifiziert hatten. Dennoch fand im 2. Aufeinandertreffen dieser Mannschaften ein sehr packendes Spiel statt. Die Gastgeber führten schnell mit 2:0 und schienen die ganze Begegnung im Griff zu haben. Doch die Mannschaft von Eliane Exner bewies Moral und kämpfte sich zurück. So drehte der BSSV Dortmund diese Begegnung und besiegte den ISC Dortmund-Kirchderne mit 4:2. Im aller letzten Turnierspiel trennten sich BSSV Dortmund II und Gelsenkirchen mit 1:1.
So belegte der BSSV Dortmund I mit 10:2 Punkten und 26:11 Toren rang zwei. Das 2. Team belegte mit 3:9 Punkten und 10:21 Toren Platz 3.
Für Dortmund I spielten: Andreas Schmitz, Cengiz Koparan, Hasan Koparan und Helmut Jürgen. Gecoacht wurde das Team von: Eliane Exner.
Für Dortmund II spielten: Andreas Becker, Carsten Bender, Marc Fälker, Rüdiger Steinhanses und Toni Monirji.
Einen sehr erfolgreichen Einstand konnte auch Karola Grimm vom BSSV als Torballschiedsrichterin feiern. Sie hatte 2010 ihre Lizenz erworben und überzeugte bei Landesmeisterschaft mit einer souveränen Leistung.
Erfolgreiches Heimturnier für den BSSV (Hasan Koparan berichtet)
Der Blinden- und Sehbehindertensportverein Dortmund veranstaltete am Samstag, dem 08.10.2011, ein internationales Torballturnier. Dabei nahmen 3 Mannschaften der Gastgeber am Turnier teil und kämpften mit 7 anderen Teams in einer einfachen Runde jeder gegen jeden um den ersten Platz.
Unabhängig von den Platzierungen gaben alle 10-Aktiven ihr Bestes um ihr Heimspiel erfolgreich zu gestalten. Die 3. Mannschaft von Dortmund, die nach der Absage von Magdeburg zusammengestellt wurde und in dieser Form nie zusammen gespielt hatte, belegte am Ende den 10. Platz. In allen Begegnungen gaben die Schützlinge von Helge Bröckelmann 100%. Am Ende reichte es jedoch nur zu einem Sieg gegen SSG Marburg mit 5:4.
Mehr Freude hatten die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben mit Dortmund II. Das Team, welches an diesem Tag von Karl-Heinz Lauer betreut wurde, erzielte am Ende ein sehr gutes und überraschendes Ergebnis. Mit 11:7 Punkten und 35:24 Toren wurde die Mannschaft am Ende dritter. Besonders hervorzuheben war der Sieg im vorletzten Turnierspiel über Karlsruhe. Nach einem 1:3-Rückstand zur Halbzeit drehten die Spieler aus der Bierstadt die Partie und gewannen mit 4:3.
Die erste Mannschaft des BSSV Dortmund, die an diesem Tag erneut von Nina Wolf gecoacht wurde, hatte eher einen unglücklichen Tag erwischt. Im Angriff lief es nicht wie üblich und in einigen Begegnungen war das Glück eher auf der Seite der gegnerischen Teams. Am ende reichte es mit 7:11 Punkten nur für Platz 7. Mit 21 Gegentoren präsentierte die Dortmunder Mannschaft aber eine sehr gute Abwehr.
In einem Punkt waren sich alle Aktiven und Trainer einig. Es war ein sehr positives Turnier mit vielen guten Begegnungen und eine gute Vorbereitung für die Landesmeisterschaft in einem Monat.
Für den BSSV Dortmund waren aktiv: Rüdiger Steinhanses (BSSV III), Marc Fälker (BSSV III), Toni Monirji (BSSV III),
Carsten Bender (BSSV II), Andreas Becker (BSSV II), Hasan Koparan (BSSV II), Melanie Schäfer (BSSV II),
Andreas Schmitz (BSSV I), Cengiz Koparan (BSSV I), Helmut Jürgen (BSSV I).
Betreut wurden die Teams von: Helge Bröckelmann (BSSV III), Karl-Heinz Lauer (BSSV II), Nina Wolf (BSSV I)
Abschlusstabelle:
| Frankfurt |
| Karlsruhe |
| Dortmund II |
| Marburg |
| Vorarlberg |
| Mol |
| Dortmund I |
| Wien |
| Kaiserslautern |
| Dortmund III |
Gute Leistung bringt den 4. Platz in Frankfurt
Am Samstag, den 01.10.2011, fand in Frankfurt ein internationales Freundschaftsturnier im Torball statt. Der Blinden und Sehbehindertensportverein (BSSV) Dortmund nahm mit einer Herrenmannschaft am Turnier teil und belegte am Ende einen guten 4. Platz. Insgesamt 12 Teams versuchten in 2 6-er Gruppen sich für die Endrunde zu qualifizieren, wobei nur die ersten drei der Gruppen weiterkamen.
Die Dortmunder, die vom neuen Duo Nina Wolf und Florian Feldhaus gecoacht wurden, fingen sehr engagiert an und bezwangen im ersten Spiel Brüssel klar mit 7:1. Auch die Damenmannschaft von SG Hessen wurde mit dem gleichen Ergebnis bezwungen. Im 3. Gruppenspiel wartete die Mannschaft von SG Baden auf die Schützlinge von Nina Wolf, die zum ersten mal eine Mannschaft auf einem Turnier betreute. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel. Die Abwehrreihen der beiden Mannschaften machten kaum Fehler, so dass die Strafstöße diese Partie entschieden. Durch solch ein Tor gingen die Dortmunder in Führung, konnten diese jedoch nicht verteidigen und verloren durch ein Strafstoßtor am Ende knapp, doch verdient mit 1:2.
In der darauf folgenden Begegnung traf man auf die 2. Mannschaft von Frankfurt. Nach einer sehr torreichen ersten Halbzeit, in der die Schwarz-Gelben mit 6:3 führten, gestaltete man die 2. Halbzeit kontrollierter und gewann dieses Match souverän mit 7:5. Dieser Sieg bedeutete gleichzeitig die Qualifikation für die Endrunde. Um jedoch Punkte für diese mitzunehmen musste man die junge Mannschaft aus Marburg bezwingen. Doch der BSSV musste im gesamten Spiel einem knappen Rückstand hinterher laufen. Die gut aufspielende Marburger Mannschaft konnte ihre knappe Führung verteidigen und schlug den BSSV mit 4:3. Am Ende war man in der Gruppe mit 6 Punkten 2., nahm jedoch keinen einzigen Zähler mit in die Endrunde.
Der erste Gegner in dieser Runde war der deutsche Meister und Gastgeber Frankfurt I. Durch eine sehr konzentrierte und fehlerlose Leistung in der Abwehr besiegte der BSSV die Hessen deutlich mit 5:1. „Das ist ein klasse Spiel von euch gewesen“, lobte Wolf ihre Spieler. „Ihr habt auch das Potenzial die nächsten beiden Gegner zu schlagen“, motivierte sie ihre Mannschaft weiter. So ging es gegen die Schweizer Gäste aus Basel. Eine frühe Führung konnte man nicht verteidigen und geriet noch in der ersten Halbzeit in Rückstand. In den zweiten 5-Minuten biss man sich die Zähne an der absolut sicher stehenden Abwehr der Schweizer aus und verlor das Spiel erneut knapp mit 1:2. Im letzten Turnierspiel trat der 3. der letzten deutschen Meisterschaft gegen Vorarlberg aus Österreich an. Ganz früh in der Begegnung ging die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet in Führung und verwaltete diese bis zum Abpfiff.
Somit belegte das Team mit 4-Punkten aus der Endrunde den 4. Platz. Alle 8-Begegnungen mitberechnet hatte der Blinden und Sehbehindertensportverein Dortmund ein Torverhältnis von 32:16. „Ihr könnt mit dem Ergebnis wirklich zu frieden sein“, lobte das neue Trainerduo die Mannschaft. Nun freut sich der BSSV Dortmund auf den kommenden Samstag, wenn das eigene Turnier starten wird.
Für den BSSV Dortmund spielten: Andreas Schmitz (6 Tore), Cengiz Koparan (10 Tore), Hasan Koparan (6 Tore), Helmut Jürgen (10 Tore). Gecoacht wurde das Team von: Nina Wolf und Florian Feldhaus.
Ein Bericht von Hasan Koparan
Am 24.09.11, fand ein internationales Torballturnier in Dortmund-Kirchderne mit den Mannschaften Dortmund-Kirchderne, (Herren- und Damenmannschaft), aus Frankfurt, Wien, Halle und des BSSV Dortmund
Der BSSV reiste mit den Spielern, Helmut Jürgen, Andreas Schmitz, Toni Monirji, Marc Fälker und Trainer Karl Heinz Lauer an.
Gespielt wurde zunächst in einer Vorrunde Jeder gegen Jeden. Die ersten- und letzten drei Teams der Vorrunde, sollten dann noch einmal untereinander in einer "Dreier-Zwischenrunde", gegen einander antreten. Die Punkte aus jeder Runde wurden mitgenommen. Dann sollte ein Halbfinale, 1. Gegen 4., und 2. Gegen 3., stattfinden. Die Sieger qualifizierten sich fürs Finale, die Verlierer spielten um Platz 3.
Der BSSV Dortmund musste im ersten Spiel zunächst gegen die Wiener antreten. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel, in dem die Abwehrreihen dominierten. Es entstand der Eindruck, als müssten die Strafwürfe über Sieg oder Niederlage entscheiden, und lange sah es so aus, als würde es 0:0 ausgehen. Aber der BSSV bewies Geduld, und gewann das Spiel am Ende mit 2:0. Daraufhin folgte das Spiel gegen die VSG Frankfurt. Die "Schwarz-Gelben" kamen in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel. Die Frankfurter warfen sehr hart und gezielt, und trafen immer wieder die Schnittstellen in Dortmunds Defensive. Somit stand es schon zur Halbzeit 4:0 für Frankfurt. Aber der BSSV kämpfte unverdrossen weiter, und konnte die 2. Halbzeit mit 2:2, zumindest ausgeglichen gestalten. Endstand: 6:2 für Frankfurt.
Die Mannschaft hakte das Spiel jedoch schnell ab, und konzentrierte sich jetzt auf den Vergleich mit den Kirchderner Damen. Schon im Vorfeld waren die Dortmunder gewarnt, denn die Kirchdernerinnen hatten, durch ihre guten und gefährlichen Hoppelbälle, schon das Team aus Halle, am Rande einer Niederlage gehabt. Der BSSV begann konzentriert, und führte zwischendurch mit 2:0, und 3:1, aber die Damen des ISC Viktoria gaben nicht auf, und kamen zwischendurch sowohl auf 1:2, als auch auf 2:3 heran. Die Lauer-Schützlinge blieben aber dran, und gewannen das Spiel am Ende mit 5:2. Nun folgte das Spiel gegen die Kirchderner Herren. Von Anfang an zeigte der BSSV eine ruhige, und konzentrierte Leistung, und gewann recht souverän mit 3:0. Zum Ende der Vorrunde musste man nun noch gegen die Mannschaft aus Halle antreten. Schon bei der Nordrunde hatten sich die Jungs aus der Bierstadt gegen dieses Team sehr schwer getan. Auch hier kam man am Ende in einem sehr zähen Spiel, bei dem es weiß Gott keine Schönheitspreise zu gewinnen gab, auch nicht über ein 2:2 hinaus.
Somit belegte die Mannschaft am Ende der Vorrunde den 3. Platz, und musste jetzt in der Zwischenrunde gegen die Teams aus Wien und Frankfurt antreten.
Zunächst folgte das Spiel gegen den Tabellenführer nach der Vorrunde, die VSG Frankfurt. Es entwickelte sich jedoch jetzt ein völlig anderes Spiel als noch in der Vorrunde. Die Frankfurter versuchten es zwar wieder mit sehr gezielten Bällen, aber die Dortmunder hielten von Anfang an noch besser dagegen, und führten sogar zwischenzeitlich mit 2:0 und 3:1, aber am Ende schafften die Hessen doch noch den Ausgleich, und den Endstand zum 3:3.
Im nächsten Spiel gegen Wien war bei den Bierstädtern irgendwie die Luft raus, und sie verloren mit 1:4.
Somit ergab sich nach beiden Zwischenrunden folgendes Tabellenbild: 1. Frankfurt, 2. Wien, 3. Kirchderne Herren, 4. BSSV Dortmund, 5.Halle, 6. Kirchderne Damen.
Jetzt musste der BSSV Dortmund also im Halbfinale, zum 3. Mal an diesem Tag, gegen die VSG Frankfurt antreten. Auch hier war es ein interessantes Spiel auf Augenhöhe. Leider lagen die Dortmunder relativ schnell mit 0:2 zurück. Der Anschlusstreffer zum 1:2, kurz vor Schluss, kam leider zu spät. Das 2. Halbfinale gewannen die Kirchderner Herren gegen Wien.
Da das Spiel um Platz 3 aus Zeitgründen nicht mehr stattfand, wurden die BSSVer am Vierter. Das Finale gewann Frankfurt gegen die Herren aus Kirchderne.
Am Ende eines langen Tages war Trainer Karl Heinz Lauer mit seiner Mannschaft zufrieden.
Abschlusstabelle:
Beim BSSV-Dortmund endet ein Ereignisreicher erster Showdown-Sommer
Anfang Mai 2011 weihte der Blinden und Sehbehinderten Sportvereine Dortmund (BSSV) an der Technischen Universität Dortmund offiziell seine neue Showdownplatte ein. Schon bei der feierlichen Eröffnungsveranstaltung, an der ca. 30 Personen teilnahmen, zeigte sich, dass das Interesse an Showdown sehr groß war. Dies sollte sich während des gesamten Sommers nicht ändern! So wurde Showdown bei verschiedensten Veranstaltungen zahlreichen Interessierten vorgestellt.
Den Auftakt machte das große Uni-Sommerfest, an dem die Interessengemeinschaft behinderter, chronisch kranker und nicht behinderter Studierender gemeinsam mit dem BSSV vielen angehörigen der Hochschule die neue Sportart präsentierte. Zum Abschluss des Sommersemesters verbrachte das Team von Prof. Dr. Renate Walthes, Lehrstuhl für Rehabilitation und Pädagogik bei Blindheit und Sehbehinderung, einen sehr geselligen Abend am Showdowntisch.
Sabrina Buschieweke und Andreas Schmitz machten Showdown weit über die Grenzen Dortmunds hinaus bekannt: Sie führten einen kleinen Showdown-Workshop mit 14 Studierenden aus Kenia und Ghana durch. Der Workshop war dabei ein Programmpunkt des an der TU Dortmund durchgeführten Sommer-School Programms. Die afrikanischen Studierenden waren z. T. sehr begeistert und schmiedeten bereits Pläne, wie sie Showdown auch in ihrer Heimat umsetzen können.
Auch zu den wöchentlichen Trainingsterminen konnte der BSSV dauerhaft neue Gesichter begrüßen: Neben zahlreichen sehgeschädigten und sehenden Studierenden und Mitarbeitenden der Uni, fanden auch Interessierte aktive aus anderen Sport- und Blindenvereinen, Lehrer von Schulen für blinde und sehbehinderte sowie auch ein Schüler der Blista aus Marburg, der seine Sommerferien im heimischen Ruhrgebiet verbrachte, zur Showdowngruppe des BSSV.
Der BSSV war aber nicht nur bemüht Showdown möglichst vielen interessierten zu präsentieren; es gelang auch relativ schnell eine feste Trainingsgruppe von ca. 10 Spielerinnen und Spielern aufzubauen. Mit Eliane Exner hat der BSSV auch eine Studentin gefunden, die hoch engagiert ist, als Trainerin zusammen mit den aktiven das Spiel stetig zu verbessern. Durch ihre vielseitigen, eigenen sportlichen Erfahrungen sowie ihr Studium der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik bringt sie für diese Aufgabe sehr gute Voraussetzungen mit.
Das die Aktiven des BSSV auf einem guten Weg sind, zeigte sich bei einem sonntäglichen Intensivtraining, zu dem man Thorsten Wolf und Frank Larsen aus Berlin eingeladen hatte. Den beiden erfahrenen Berlinern gelang es sehr gut jedem einzelnen Spieler individuelle Hinweise zur Verbesserung des Spiels zu geben. Außerdem vermittelten sie einige sehr schöne neue Trainingsformen. Nach diesem „Showdown-Sommer“ freuen sich die Aktiven des BSSV schon auf das im Herbst anstehende NRW-Qualifikationsturnier für die 2. Deutsche Meisterschaft.
Der Dank des BSSV geht an den DBSV und die Dortmunder Volksbank, die die Anschaffung der Tischballplatte ermöglicht haben; die Fakultät Rehabilitationswissenschaften der TU Dortmund, die ihre Räume für das Training zur Verfügung stellt und nicht zuletzt an Thorsten Wolf sowie Frank Larsen für das gemeinsame Training.
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Workshop mit den afrikanischen Studierenden |
die viel Spaß beim Tischball hatten |
3.09.2011 "Höhenluft“ beflügelt Dortmunder Damen (Carsten Bender berichtet)
Das Internationale Damen Torballturnier des VBSC Vorarlberg nutzte das Damenteam des BSSV Dortmund zu einem Kurzurlaub im schönen Bregenzer Wald. Gemeinsam mit ihren Partnern reisten sie bereits zwei Tage vor Turnierbeginn an und erkundeten bei schönem Spätsommerwetter die herrliche Urlaubsregion am Bodensee. Die Luft der Voralpen sowie die gute Stimmung beflügelte die Damen dann auch für das Turnier.
So starteten sie zu Turnierbeginn gegen die gegen die Tiroler Damen, die durch eine Vorarlbergerin verstärkt wurden, mit einem souveränen 3:0. Schon in diesem ersten Spiel zeigte sich, dass die sonst oft schwache Dortmunder Abwehr an diesem Tag sicherer war. Daran änderte auch die 8.2 Niederlage gegen die Gastgeberinnen nichts, die wie so oft wieder mit einem hervorragenden Angriffspiel brillierten. Erfreulich war, dass man vor allen die zweite Halbzeit ausgeglichen (2:2) gestalten konnte. Das anschließende Spiel gegen die Schweizer Vertreterinnen aus Heidiland wurde erst im letzten Wurf entschieden. Melanie Schäfer behielt die Nerven und erzielte mit dem 4.4 noch ein verdientes Unentschieden. Nach einem 11:1 gegen das toll aufspielende Jugendteam vom Gastgeber wollten die Dortmunder Damen im letzten Spiel der Vorrunde unbedingt noch einen Sieg einfahren um einen guten Platz in der Tabelle zu sichern. Doch gelang das gegen die Wienerinnen nicht. In einem sehr engen Spiel mussten sich die Damen von Trainer Helge Bröckelmann 4:3 geschlagen geben. Dennoch konnten sie wegen der besseren Tordifferenz nach der Vorrunde den dritten Platz belegen. So hatten sie die zweite Chance im Halbfinale gegen die Wienerinnen doch noch einen Sieg zu erreichen.
Die Dortmunderinnen starteten auch zunächst mit einer 2:0 bzw. 3:1 Führung gegen Wien. Doch in der zweiten Halbzeit konnten die Österreicherinnen ihr Angriffspiel stabilisieren und die Partie noch einmal drehen. Sie gewannen 7:5. Damit blieb den Dortmunder Damen nur noch das Spiel um Platz drei. Dies gewannen sie jedoch ungefährdet 7:3. Platz drei belegte im übrigen auch Monika Bender in der Torschützenliste (15 Tore). Im Finale gewannen die Vorarlberger Damen 8:4 gegen Wien.
Bei einer herrlichen Abendveranstaltung feierte die gesamte Dortmunder Reisegruppe den gelungenen Auftritt der Damen.
Für den BSSV spielten: Monika Bender, Sabrina Buschieweke, Beate Maret, Melanie Schäfer
Trainer :Helge Bröckelmann
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Auf der Jahreshauptversammlung des BSSV Dortmund wurde der amtierende Vorstand im Amt bestätigt und für die nächsten vier Jahre wieder gewählt. Zum Beisitzer wurde Andreas Becker zusätzlich in den Vorstand gewählt.

Andreas Becker
Einweihung der neuen Tischballplatte: Der BSSV Dortmund ist ab sofort offizieller Showdownstandort
Der Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund (BSSV) erweitert sein Sportangebot um die neue Sportart Tischball oder auch Showdown genannt. Der Startschuss fiel am Freitag den 6. Mai in den Räumen der Fakultät Rehabilitationswissenschaften der Technischen Universität Dortmund, die für dieses neue Sportangebot des BSSV Dortmund einen Raum zur wöchentlichen Nutzung zur Verfügung stellt. Zur Eröffnungsveranstaltung Begrüßte Dr. Anke Thierack im Namen der Fakultät die zahlreich erschienenen Studierenden, Vereinsmitglieder und Gäste. Carsten Bender, Vorsitzender des BSSV Dortmund, betonte in seinen Grußworten, dass die Tischballplatte in der Fakultät Rehabilitationswissenschaften ein gutes „zu Hause“ gefunden habe, da so eine wunderbare Gelegenheit zum Kontakt zwischen Universität und Rehabilitationssportverein geschaffen wurde, von der beide Seiten nur Profitieren können. Die Studierenden und Mitarbeitenden haben so die Möglichkeit die neue inklusive Sportart „hautnah“ kennen zu lernen und der Verein sieht die Möglichkeit für seine Aktivitäten neue Menschen zu begeistern.
Der Dank aller Beteiligten ging an Thorsten Resa vom Blinden- und Sehbehindertenverband Deutschland (DBSV) sowie an Martin Rosentreter von der Dortmunder Volksbank, die die Anschaffung der 2000 Euro teuren Tischballplatte ermöglicht haben.
Im Anschluss an die einführenden Grußworte gab Thorsten Resa vom Showdownprojekt des DBSV eine praktische Einführung und die Anwesenden nutzten die nächsten Stunden mit großer Freude zum ausprobieren der neuen Sportart.
Showdown ist eine in Deutschland neue Sportart für blinde, sehbehinderte und sehende Menschen. Beim Tischball spielen zwei Spieler an einer Platte in einer ähnlichen Größe einer Tischtennisplatte. Die Platte ist mit einer 14 cm hohen Bande eingefasst. Der Ball ist mit Metallstiften gefüllt, so dass ihn die Spieler hören, wenn er über den Tisch rollt und ihn mit einem Schläger über den Tisch zurück schlagen können. Ziel des Spiels ist es, den Ball so über den Tisch zu schlagen, dass er im Tor des Gegners landet. Schon bei der Eröffnungsveranstaltung wurde deutlich, dass der Name Showdown für diese Sportart sehr passend ist, da es doch recht temporeich und turbulent zuging.
Ab sofort haben die Vereinsmitglieder sowie alle weiteren Interessierten jeden Donnerstag ab 18 Uhr die Gelegenheit die neue Sportart kennen zu lernen, auszuprobieren und regelmäßig zu spielen. Durch dieses wöchentliche Angebot in den Räumen der TU Dortmund, erfüllt nun der Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund alle Bedingungen und wurde als offizieller Showdonstandort vom DBSV zertifiziert.
Showdown beim BSSV Dortmund
Zeit: Donnerstags 18 – 20 Uhr
Ort: TU Dortmund - Fakultät Rehabilitationswissenschaften
Emil-Figge-Str. 50 - 44221 Dortmund
Raum 4435 (4 Etage, Gebäudeteil D)
Kontakt: c: carsten.bender@gmx.de
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| Begrüßung und Scheckübergabe- von links Martin Rosentreter (Volksbank), Carsten Bender (BSSV Dortmund), Frau Dr. Anke Thierack (Uni Dortmund), Thorsten Resa (DBSV Berlin) |
die ersten Versuche unter Anleitung von Thorsten Resa |
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Andreas Schmitz vom BSSV |
Beate Maret und Melanie Schäfer gefiel es auf Anhieb |
Wegbeschreibung zur Uni:
Mit dem ÖPNV:
Mit der S Bahn Linie 1 zur Haltestelle Universität oder mit dem Bus zur
Bushaltestelle Do-Universität. Von dort sehr kurzer Fußweg über den Campus
zum Gebäude Emil-Figge-Str. 50 (Blindenleitsystem vorhanden). Vom
Haupteingang rechts zum Aufzug, in die 4. Etage fahren und dann rechts ins
Foyer wo der Raum 4.435 ist.
Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund bleibt dank Vorwerk auf dem Teppich
Nach der erfolgreichen Teilnahme bei der Deutschen Torballmeisterschaft im März, bei der die Herrenmannschaft den Bronze- und die Damenmannschaft den Silberrang belegten, bleibt der BSSV Dortmund weiter auf dem Teppich und dies dank Vorwerk lieber denn je. Durch das großzügige Entgegenkommen des Wuppertaler Unternehmens konnte der Verein 12 neue Teppichmatten für die heimischen Torballfelder anschaffen. Mit Hilfe der 1 x 2 Meter großen Matten können sich die blinden Spielerinnen und Spieler auf dem Feld orientieren und so ihr erfolgreiches Spiel organisieren. Nach 12 Jahren Dauernutzung konnten die alten Teppichmatten nun endlich durch neue ersetzt werden, so dass weiterhin intensiv trainiert werden kann. Im Oktober, beim heimischen Turnier, kommen dann auch 10 Mannschaften aus dem In- und Ausland in den „Genuss“ des neuen Teppichs.
Mit der Unterstützung durch Vorwerk konnte der Blinden- und Sehbehinderten Sportverein Dortmund weiter auf das soziale Engagement der Unternehmen der Region zählen. In der Vergangenheit haben den Verein bereits unter anderen z. T. mehrfach die Firma Adolf Lentze, Papenmeier, Büro für Barrierefreie Bildung, Dr. Ausbüttel sowie die Dortmunder Volksbank unterstützt. Ohne die Unterstützung der Unternehmen aus der Region kann der BSSV Dortmund seine vielfältigen sportlichen Aktivitäten nicht aufrecht erhalten.
26.03.2011 internationales Herren-Torballturnier in Vorarlberg
Bericht folgt
Torball DM 2011 in Landshut (Bericht von Helge Bröckelmann)
Für die Torball DM am 19. März in Landshut hatten sich die Damen -und Herrenmannschaft des BSSV qualifiziert. Mit 18 Aktiven, Trainern und Begleitungen ging die Reise am 18.03. per Bus nach Landshut. Die Fahrt mit dem super modernen Reisebus war eine äußerst angenehme Erfahrung.
Insgesamt kämpften 10 Herren- und 6 Damenmannschaften um die Titel. Bei den Herren hatten sich aus Dortmund zwei Mannschaften bei der Nordrunde für die DM qualifiziert. Der ISC Viktoria Kirchderne als Sieger der Nordrunde, sicherlich auch ein Titelaspirant und heiß darauf den Titel zu verteidigen, trat zum Erstrundenspiel gegen die Herren des BSSV Dortmund an.
Schon beim ersten Spiel wurde deutlich, dass mit den Spielern des BSSV zu rechnen war, Helmut Jürgen, Cengiz Koparan und Andreas Schmitz spielten ihre Stärken aus und siegten gegen den amtierenden deutschen Meister deutlich mit 5:1. Nach Siegen gegen Baden und Augsburg mussten die Dortmunder lediglich gegen die Vertreter aus Borgsdorf Federn lassen und in einem hart umkämpften Spiel verlor man mit 0:1. Nach der Vorrunde belegten die BSSV´ler mit 15:3 Punkten und einem sensationellen Torverhältnis von 46:16 den ersten Platz. Die Kirchderner waren zu diesem Zeitpunkt leider schon ausgeschieden und mussten mit dem 7. Platz und 6:10 Punkten die Zuschauerrolle einnehmen.
Im Halbfinale verloren die Herren des BSSV knapp gegen den späteren Vizemeister BSV München mit 3:2. Auch die Hereinnahme von Toni Monirji konnte das Aus nicht mehr verhindern. Im anschließenden „Kleinen“ Finale sicherte man sich aber verdient die Bronzemedaille mit einem 2:1 gegen die Herren aus Nürnberg. Über den Titel konnten sich die Torballer aus Frankfurt freuen, die nach der Vizemeisterschaft letztes Jahr nun Deutscher Meister im Torball sind.
Bei den Damen kam es gleich zweimal zu einem Stadtderby der besonderen Art. Im ersten Spiel kam es, genau wie bei den Herren, zu der Begegnung ISC Viktoria Kirchderne gegen den BSSV Dortmund. Nur waren diesmal die Vorzeichen anders, der BSSV kam schlecht ins Spiel und gegen nervös wirkende BSSV´lerinnen konnten die Kirchderner das erste Spiel leicht mit 10:6 gewinnen. Nach aufmunternden Worten von Karl Heinz Lauer, dass man die Finalrunde immer noch erreichen kann, fanden die Dortmunderinnen wieder neuen Mut. Nach klaren Siegen gegen Hoffeld und Magdeburg, schien das Ziel Halbfinale schon fast sicher, aber ein 9:9 gegen stark aufspielende Frankfurterinnen, machte das letzte Vorrundenspiel zu einem Schlüsselspiel. Gegen die Spielerinnen St. Paulis musste nun mindestens ein Unentschieden rausspringen um nicht schon im Halbfinale gegen Kirchderne antreten zu müssen.
Als Titelverteidiger angetreten, hatte St. Pauli dieses Mal nicht das Glück, als Underdog, nicht rechtzeitig ernst genommen zu werden. Nach zwei verlorenen Spielen gegen Kirchderne und Magdeburg war es auch für sie sehr wichtig gegen die Dortmunderinnen zu Punkten. Dank eines starken Auftritts von Monika Bender und Melanie Schäfer wurde der amtierende Deutsche Meister mit 7:6 besiegt und damit nach der Vorrunde der so wichtige 2. Platz belegt. Nach der Vorrunde führte Kirchderne klar mit 10:0 Punkten und 50:26 Toren, gefolgt vom BSSV Dortmund mit 7:3 Punkten und 38:33 Toren.
Im Halbfinale traten die Damen des BSSV gegen die krankheitsbedingt geschwächte Mannschaft Magdeburg an und zog ins Finale gegen den Lokalrivalen ein. Die Spielerinnen Melanie Schäfer, Beate Maret, Monika Bender und Sabrina Buschieweke verloren zwar das Finale mit 7:4 gegen die Spielerinnen des ISC, freuten sich aber mit ihrem Trainer, Helge Bröckelmann, über einen so nie zu erwartenden, 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften.
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Platzierung Damen
1. ISC Viktoria Dortmund-Kirchderne
2. BSSV Dortmund
3. St. Pauli
4. Magdeburg
5. Hoffeld
6. SG Hessen
Platzierung Herren
1. Frankfurt
2. München
3. BSSV Dortmund
4. Nürnberg
5. Baden
6. Landshut
7. ISC Viktoria Dortmund-Kirchderne
8. Borgsdorf
9. St. Pauli
10. Augsburg
Turn everyday struggles into everyday greatness
Hasan Koparan berichtet
Diese Überschrift vom Autor Eric Weihenmayer kann man auch auf den BSSV Dortmund übertragen, welcher am 29.01.2011 an der diesjährigen Nordausscheidung in Kassel teilnahm. Zu Beginn der Woche musste Centerspieler Hasan Koparan das Turnier aus gesundheitlichen Gründen absagen. Am Samstagmorgen erreichte dann Trainerin Anja Lauer die nächste Hiobsnachricht: Der nächste Centerspieler, Andreas Schmitz, musste wegen einer starken Grippe ebenfalls absagen. „Jetzt müssen wir eben aus dieser ungünstigen Situation das Beste machen und mit viel Engagement die Qualifikation schaffen“, motivierte sie die verbleibenden Spieler Helmut Jürgen, Carsten Bender, Cengiz Koparan und Toni Monirji noch am Turniermorgen. Toni Monirji sprang für die beiden verletzten Spieler ein und spielte in für ihn einer ungewohnten Position und zeigte dabei eine gute Leistung.
Das Turnier begann direkt mit der Begegnung gegen den Stadtrivalen aus Dortmund-Kirchderne. In der ersten Halbzeit war beim BSSV Dortmund ganz klar zu erkennen, dass eine nicht eingespielte Truppe auf dem Platz stand, so lag man auch in der Höhe verdient mit 1:4 zurück. Die zweiten Fünf-Minuten gestalteten sich ganz anders: Der BSSV kam auf 2:4 ran und stabilisierte die Abwehr. Der aktuelle deutsche Meister verursachte dahingegen ab der Mitte der 2. Halbzeit 3 Strafstöße hintereinander, die der BSSV allesamt verwandelte, und brachte das Team somit zurück ins Spiel. Am Ende konnte man ein 8:4-Sieg verbuchen. Im nächsten Spiel traf man auf die jüngste Mannschaft der Nordausscheidung, nämlich auf die SSG-Blista-Marburg. Die neuformierte Mannschaft des BSSV fand zu keiner Minute ins Spiel und verlor absolut verdient mit 2:5.
„Noch ist nichts verloren, also lasst die Köpfe nicht hängen“, baute Coach Lauer ihre Mannschaft wieder auf. „Die kommenden Spiele können wir alle noch für uns entscheiden“, hieß es weiter. So kam es dann auch tatsächlich. Es folgten souveräne Siege gegen ST. Pauli 6:3, Berlin 4:0 und Gastgeber Kassel 10:2. Somit hatte man nach 5-Partien 8 Punkte auf der Habenseite und damit war die gesamte Mannschaft sehr zu frieden.
Im darauf folgenden Spiel wartete ein unbekanntes Team auf den Ruhrpottverein. Nach einer konzentrierten Leistung führte man kurz vor dem Abpfiff 3:2 gegen Halle, musste aber im vorletzten Wurf das 3:3 hinnehmen. Allerdings konnte die Mannschaft des BSSV mit dem Punkt einverstanden sein und war hochmotiviert diesen Punktverlust gegen Borgsdorf wieder gut zu machen. Nach einer hochkonzentrierten Leistung in der Abwehr konnte man diese Begegnung klar mit 3:0 für sich entscheiden. Gleichzeitig bedeutete dieser Erfolg das Ticket für Landshut. „Ich bin stolz auf euch“, lobte Trainerin Lauer die Mannschaft, „Jetzt müssen wir aber die bestmögliche Platzierung erreichen, also erwarte ich weiterhin eine konzentrierte Mannschaftsleistung“, so Lauer weiter. Im vorletzten Spiel hatte man den hessischen Vertreter aus Frankfurt als Gegner. Es entstand eine sehr spannende und qualitativ hochwertige Partie, in dem die Mannschaft von Ralf Thurm aufgrund der besseren Angriffspieler mit 5:3 die Oberhand behielt.
Langenhagen hieß der letzte Gegner für den BSSV Dortmund, auch wenn es für beide Mannschaften nicht mehr um viel ging wollte das Team mit einem Sieg den 2. Platz sicherstellen. Der 5:1-Sieg war dann auch zur keiner einzigen Minute in Gefahr.
So beendete der BSSV Dortmund die diesjährige Nordausscheidung mit 13:5 Punkten und 44:23 Toren als zweiter und sicherte sich somit einen Platz in Landshut. „Ich bin total glücklich, dass wir es nach so einem schwierigen Start so souverän geschafft haben, das war eine ganze Mannschaftsleistung von euch“, so Trainerin Lauer am Ende. Zudem ist noch zu erwähnen, dass Flügelspieler Helmut Jürgen und Cengiz Koparan mit 18 bzw. 21 erzielten Toren einen sehr guten Tag erwischt hatten. Die restlichen Torerfolge teilten sich Carsten Bender und Toni Monirji. Jetzt freut sich das ganze Team auf die Fahrt nach Süddeutschland und möchte auch dort mit viel Ehrgeiz und Kampfgeist die eine oder andere Mannschaft ärgern.
| Platzierung | Tore | Punkte |
| Dortmund Kirchderne | 52 :20 | 15: 3 |
| BSSV Dortmund | 44:23 | 13: 5 |
| Frankfurt | 32:21 | 12: 6 |
| Borgsdorf | 33:30 | 10: 8 |
| St. Pauli | 35:47 | 9: 9 |
| Marburg | 41:41 | 8:10 |
| Halle | 30:37 | 7:11 |
| Kassel | 27:50 | 7:11 |
| Langenhagen | 23:38 | 5:13 |
| Berlin | 31:41 | 4:14 |
BSSV Dortmund wird NRW-Vizemeister im Torball
Carsten Bender berichtet
Am Samstag den 13. November fand in Dortmund-Kirchderne die NRW Landesmeisterschaft im Torball statt. Die negative Entwicklung im Torball-Westen zeigte sich beim Meisterschaftsturnier deutlich: Es waren erstmals nur drei Vereine vertreten; da der BSSV-Dortmund mit zwei Mannschaften angetreten war, traten vier Mannschaften zu den Titelkämpfen an (BSSV Dortmund I und II, Dortmund Kirchderne und die TSG Detmold. Dennoch versprach das Turnier spannend zu werden, da mit Dortmund I (NRW-Titelverteidiger) und Kirchderne (Deutscher Meister) zwei Spitzenmannschaften vertreten waren.
Das Turnier begann mit dem vereinsinternen Duell zwischen Dortmund I und II, welches die erste Mannschaft überraschend deutlich für sich entscheiden konnte. Dortmund II kämpfte zwar bravourös gegen Kirchderne, doch mussten sie sich deutlich geschlagen geben. Kirchderne und der BSSV Dortmund I konnten gegen die TSG Detmold im Gleichschritt Siege einfahren, so dass das direkte Duell über die Tabellenführung nach der Hinrunde entscheiden sollte. Im wohl spannendsten Spiel des Turniers lieferten sich die Lokalrivalen ein enges Spiel, das letztendlich Leistungsgerecht 3:3 ausging, was bedeutete, dass Dortmund I und Kirchderne sich Punktgleich und mit gleicher Tordifferenz die Tabellenspitze teilten.
Die Rückrunde verlief ähnlich wie die Hinrunde: Dortmund I konnte deutliche Siege im vereinsinternen Duell und gegen Detmold einfahren, doch da sich Dortmund-Kirchderne auch keine Blöße gab, bestand vor dem turnierentscheidenen Spiel zwischen den Lokalrivalen weiterhin Punktgleichheit bei gleicher Tordifferenz. Doch war nach dem ersten drei Kirchderner Würfen das Spiel schon so gut wie entschieden, da diese alle ins Dortmunder Tor fanden. Auch wenn der BSSV im Laufe des Spiels seine Abwehr wieder stabilisieren konnte und sich zu keiner Zeit des Spiels aufgab, musste sich der NRW-Titelverteidiger doch schlussendlich sehr deutlich mit 7:1 geschlagen geben. Damit stand fest: Neuer NRW-Landesmeister ist Do-Kirchderne, Vizemeister der BSSV Dortmund. Beide Teams haben sich somit für die so genannte Nord-Runde in Kassel qualifiziert, wo sie dann mit 8 weiteren Mannschaften um die begehrten Plätze für die Deutsche Meisterschaft kämpfen werden.
Dortmund II konnte im letzten Spiel des Turniers zwar noch die TSG Detmold bezwingen, doch auf Grund der besseren Tordifferenz erkämpfte Detmold den dritten Platz.
Abschlusstabelle
1. Do- Kirchderne 11 Punkte
2. BSSV Dortmund I 9 Punkte
3. TSG Detmold 2 Punkte
4. BSSV Dortmund II 2 Punkte
Servus Torball - Andreas Schmitz berichtet.
Mit insgesamt vierzehn Spielern, Trainern und Betreuern machte sich eine Delegation des BSSV Dortmund am 8. Oktober 2010 auf den Weg nach Wien, um am dortigen internationalen Torballturnier einen Tag später teilzunehmen.
Die Herrenmannschaft, die von Trainerin Anja Lauer betreut wurde, trat mit den Spielern Helmut Jürgen, Cengiz Koparan, Andreas Becker, Toni Monirji und Andreas Schmitz an.
Der Ausrichter VSC Wien hatte neben dem eigenen Team weitere 11 Herrenmannschaften eingeladen, die in zwei Sechsergruppen eingeteilt wurden. Nach der herzlichen Begrüßung um 8.15 Uhr am Samstagmorgen hatte das Herrenteam um 8.30 Uhr seine erste Begegnung an diesem Tag. Es ging gegen den Ausrichter VSC Wien. Nach anfänglichen Problemen konnte das Dortmunder Trio die Begegnung relativ sicher kontrollieren und gewann die Begegnung mit 6:2. Wie häufig nach einem vermeidlich einfachen Sieg fiel das folgende Spiel den Westfalen jedoch schwer. Es ging gegen Graz. Dieses Team spielte insgesamt weit vorgezogen und überzeugte mit einer starken Abwehrleistung. Die Dortmunder gerieten 0:2 in Rückstand und es gelang ihnen lange nicht die Grazer zu bezwingen. Weit in der zweiten Hälfte gelang Helmut Jürgen jedoch der Anschluss zum 1:2 und schließlich mit dem letzten Wurf sogar noch der Ausgleich. Aber die Spieler und auch die Trainerin des BSSV waren sich bewusst, dass dieses Unentschieden als glücklich zu bezeichnen war.
Die nächste Begegnung gegen Oberösterreich konnten die Dortmunder wieder relativ leicht beherrschen und gewannen ungefährdet mit 5:0. Abwehrstark und überzeugten in diesem Spiel mit harten Würfen. Mit einigem Glück konnten die drei Dortmunder ihren Kasten sauber halten. In diesem Spiel schlug die Stunde von Cengiz Koparan, der mit zwei herrlich leisen und platzierten Würfen den 2:0 Sieg perfekt machen konnte.
Im Letzten Gruppenspiel ging es gegen einer der Turnierfavoriten aus Vorarlberg. Da einige der Dortmunder Spieler erst kurz vor Beginn der Begegnung in der Halle eintrafen, gab es keine Möglichkeit lang über den Gegner zu sprechen. In diesem Falle stellte sich dies als vorteilhaft heraus. Ohne Druck zeigte das Dortmunder Team sein wohl bestes Spiel an diesem Tag. Schon mit dem ersten Wurf ging man 1:0 in Führung und nach zwei Minuten stand es bereits 3:0. Nachfolgend fielen auf beiden Seiten noch viele Tore ohne dass die Vorarlberger jedoch entscheidend herankamen. Am Ende konnte Dortmund 8:5 gewinnen. Bei diesem Spiel überzeugte vor allem wieder Helmut Jürgen mit fünf Treffern.
Als Tabellenerster hatte man nun die Zwischenrunde erreicht, in der man gegen die drei Ersten der anderen Gruppe antreten musste. Zunächst spielten die Dortmunder gegen Stuttgart. Diese Begegnung konnten die Westfalen von Beginn an klar dominieren und gewannen am Ende ungefährdet mit 5:0.
Das nächste Spiel war der negative Wendepunkt im Turnier. Es ging gegen Borgsdorf. Ein Gegner gegen den es immer knapp zugeht. Beide Mannschaften überzeugten in der Begegnung mit starken Abwehrleistungen. Jedoch konnten sich die Dortmunder zur Halbzeit einen 2:1 Vorsprung herausarbeiten. Allerdings hatte sich Cengiz Koparan während der ersten Halbzeit eine Bauchmuskelzerrung zugezogen und musste ausgewechselt werden. Durch die Umstellung im Team kam es zu einem Abwehrfehler, der zum 2:2 führte. Außerdem folgten dem noch zwei Leinenwürfe. Einer der daraus resultierenden Strafwürfe konnte Borgsdorf zum 3:2 Siegtreffer ausnutzen.
Mit veränderter Aufstellung ging es danach auch gegen Zöllighofen aus der Schweiz. Auch hier zeigten beide Mannschaften gute Abwehrleistungen. In einem spannenden Spiel siegten die Schweizer knapp mit 3:2. Aufgrund der aus der Vorrunde mitgenommenen Punkte konnte sich das Dortmunder Team trotzdem für das Halbfinale als vierter der Zwischenrunde qualifizieren.
Es ging zum zweiten mal gegen die spielstarken Vorarlberger. Zu Beginn konnten die Dortmunder das Spiel offen gestalten. Mehr noch man ging drei mal mit 1:0, 2:1 und 3:2 in Führung. In dieser Begegnung spielte wieder Cengiz Koparan, der die Zähne zusammenbiss. Jedoch konnte er ein Bein durch die Verletzung nicht richtig strecken, was die Vorarlberger routiniert ausnutzten und die Begegnung in der zweiten Halbzeit klar mit 6:3 für sich entscheiden konnten.
Im Spiel um den dritten Platzt ging es nun erneut gegen die jungen Schweizer aus Zöllighofen.
Schnell gingen die Dortmunder in der ersten Hälfte mit 2:0 in Führung. Als in der zweiten Halbzeit auch noch das 3:0 fiel, schien das Spiel entschieden. Durch zwei Flüchtigkeitsfehler des Mittelspielers Andreas Schmitz und einen platzierten Wurf konnten die Zöllighofener jedoch noch zum 3:3 ausgleichen. Es ging in die Verlängerung. Dabei lag der psychologische Vorteil bei den Schweizern, die einen fast aussichtslosen Rückstand noch aufgeholt hatten. Aber glücklicherweise für die Dortmunder wurde das Spiel im golden Goal entschieden. Direkt mit dem Anwurf hämmerte Toni Monirji, der zuvor einige schwächere Momente hatte, den Ball in die Maschen des Zöllighofener Tores und wurde zum unumschränkten Helden für die Dortmunder.
Insgesamt konnte das Dortmunder Team mit dem dritten Platz zufrieden sein. Vor allem in der Abwehr konnte man überzeugen. Positiv war ebenso die geringe Zahl an selbst verursachten Strafwürfen. Bedenklich War dagegen die eher geringe Anzahl an selbst verwandelten Strafwürfen. Insbesondere Helmut Jürgen konnte mit 15 Toren (zweiter der Torschützenliste) und einer sehr soliden Abwehrleistung bei den Dortmundern überzeugen.
In einem Abwehrstarken Spiel gewann Vorarlberg das Finale mit 2:0 gegen Borgsdorf.
Das Dortmunder Damenteam zeigte insgesamt eine durchwachsende Leistung. Die Spielerinnen Janine Gallisch, Sabrina Buschieweke, Melanie Schäfer und Beate Maret, die von Trainer Helge Bröckelmann betreut wurden, erreichten im Teilnehmerfeld von sechs Mannschaften den fünften Platz. Damit konnte man sich nicht für das Halbfinale qualifizieren. Einem Sieg standen dabei vier Niederlagen gegenüber.
Im Finale des Frauenturniers gewannen die Damen aus Vorarlberg deutlich mit 9:1 gegen die Tirolerinnen.
25.09.2010 Torball der Spitzenklasse beim 1. internationalen Damen-Torballturnier des BSSV Dortmund
Carsten Bender berichtet.
Zum ersten mal richtete der Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund ein internationales Damentorballturnier aus. Das aus sieben Mannschaften bestehende Starterfeld war gespickt mit europäischen Spitzenteams. So reisten die aktuellen belgischen Meisterinnen aus Mol und die österreichischen Rekordmeisterinnen aus Vorarlberg an. Die Deutschen Meisterinnen aus St. Pauli mussten leider krankheitsbedingt kurzfristig absagen, doch war mit Dortmund-Kirchderne eine deutsche Damenmannschaft angetreten, die ebenfalls schon zahlreiche Erfolge verbuchen konnte. Für das noch vergleichsweise unerfahrene Team des BSSV Dortmund ging es darum, weiter Erfahrungen zu sammeln und möglicherweise einen Platz im Mittelfeld zu erreichen.
Im Turnierverlauf wurden schnell die Kräfteverhältnisse deutlich: Die Damen aus Vorarlberg zeigten eine starke Abwehrleistung und konnten mit ihrem kraftvollen Angriffsspiel zum Teil recht deutliche Siege herausspielen, so dass sie die Vorrunde als Tabellenführerinnen ohne Punktverlust abschlossen. Dahinter lieferten sich die Mannschaften aus Graz, Mol und Tirol spannende Spiele und konnten mit den Plätzen 2 – 4 ebenfalls in die Finalrunde einziehen. Die deutschen Mannschaften Do-Kirchderne, SG Hessen und BSSV Dortmund lieferten sich untereinander zwar sehr knappe und spannende Duelle, konnten aber mit den internationalen Gästen an diesem Tag nicht mithalten.
Da die BSSV Damen bei den Platzierungsspielen das Stadtinterne Duell gegen Do-Kirchderne mit 5:3 für sich entscheiden konnten und gegen die SG Hessen ein 5:5 erkämpften, schlossen sie das Turnier als fünfte ab. Damit wurde erfreulicherweise der angestrebte Mittelfeldplatz erreicht, doch es wurde auch deutlich, dass noch ein deutlicher Abstand zu den Spitzenteams besteht.
Weil im Halbfinale Mol gegen Graz verlor und die Voralbergerinnen ihre Siegesserie auch gegen Tirol fortsetzten gab es ein rein österreichisches Finale. In der ersten Halbzeit konnten die Grazer Damen die Partie noch offen gestalten, doch in der zweiten Halbzeit spielten die Vorarlbergerinnen einen ungefährdeten Sieg heraus.
Für die Mannschaften aus Mol und Vorarlberg war das Turnier des BSSV-Dortmund eine willkommene Gelegenheit sich auf das anstehende Weltcupfinale vorzubereiten. Die Damen des BSSV Dortmund werden sich in den nächsten Wochen auf Freundschaftsturnieren in Wien und Bozen wieder mit europäischen Top-Mannschaften messen.
Abschlusstabelle:
| 1. | Vorarlberg (A) |
| 2. | Graz (A) |
| 3. | Mol (B) |
| 4. | Tirol (A) |
| 5. | Dortmund (D) |
| 6. | SG Hessen (D) |
| 7. | Kirchderne (D) |
Am 13.09.2010 wurde auf einer außerordentlichen Hauptversammlung der Vorstand des BSSV Dortmund teilweise neu gewählt. Die Wahl war durch den Tod des langjährigen 1. Vorsitzenden, Dieter Grundmann, notwendig geworden. Der Vorstand stellt sich jetzt wie folgt dar: 1. Vorsitzender Carsten Bender, 2. Vorsitzender Karl-Heinz Lauer, Kassierer Helmut Jürgen, Schriftführer Helge Bröckelmann, Vereinssportwart Karl-Heinz Lauer, Beisitzerin Beate Maret.
Wir trauern um Friedhelm "Fietje" Maschmann
Am 12. September verstarb plötzlich und unerwartet unser Sportkamerad und Freund Fietje Maschmann im Alter von 66 Jahren. Er war Gründungsmitglied und einige Jahre 2. Vorsitzender des Blindensportvereins Dortmund. Darüber hinaus war er ein überaus engagierter und erfolgreicher Sportler. Zweifacher Silbermedaliengewinner bei den "Olympischen Spielen", Weltmeister mit der Mannschaft im Goalball und mehrfacher "Deutscher Meister" in leichtathletischen Disziplinen. Mit ihm verliert der BSSV Dortmund in kurzer Zeit ein zweites Urgestein. Unser besonderes Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt seiner Ehefrau und seiner Familie.
04.09.2010 Torballturniere in Kirchderne und Wilhelmshaven.
04.09.2010 Platz 6 für das BSSV-Team beim – "Ruhrpottpokal" – Torballturnier in Dortmund-Kirchderne
Helmut Jürgen berichtet
Der BSSV Dortmund nahm nach der Sommerpause am 4. September 2010 beim Torball-Einladungsturnier mit sieben Mannschaften in Dortmund-Kirchderne teil. In der Besetzung mit Trainerin Anja Lauer und den Aktiven Janine u. Thorsten Gallisch, Andreas Schmitz und Helmut Jürgen begann der BSSV das Turnier gegen die belgische Mannschaft aus Hasselt. Das Spiel verlief für unser Team nur mäßig. In der Abwehr waren wir stabil, aber im Angriff noch nicht zielgenau. Wir ließen zwar nur zwei Gegentore zu, waren aber selbst nur durch einen verwandelten Strafwurf von Helmut Jürgen erfolgreich. Also eine knappe 1:2-Niederlage zum Auftakt. Im zweiten Spiel gab es ebenfalls eine 1:2-Niederlage gegen den belgischen Meister aus Waasland. Unser Team war im Angriff jetzt torgefährlicher, die Belgier hielten aber mit einer guten Abwehr dagegen. Auch in diesem Spiel reichte es für unser Team wieder nur zu einem verwandelten Strafwurf von Helmut Jürgen, obwohl ein Unentschieden aus Sicht der Torchancen verdient gewesen wäre. Im dritten Spiel gen das Mix-Team von Kirchderne 2 sollte es für uns den ersten Sieg geben, aber das Spiel verlief überhaupt nicht nach unseren Vorstellungen. Wenig variantenreiche Würfe und der Gegner nutzte die Schwachstellen in unserer Abwehr. So endete für uns das Spiel mit einer enttäuschenden 1:3-Niederlage.
Mit Frankfurt kam nun ein starker Gegner. In diesem Spiel zeigte unser Team dann auch eine gute Leistung. Endlich Tore aus dem Spiel heraus und dazu eine solide Abwehr sorgten schließlich für einen 5:2-Erfolg für unser Team. Zu erwähnen ist auch, dass Thorsten Gallisch heute sein erstes Turnier für den BSSV spielte und gegen Frankfurt auch ein Tor erzielte. Für Thorsten war dieses Turnier ein guter Einstand. Nach dem guten Spiel gegen Frankfurt, setzten wir diesen Trend im fünften Spiel gegen Kirchderne 1 fort. Es gab spannende Ballwechsel und gute Abwehrleistungen. Schließlich endete das Spiel mit einem 2:2 Unentschieden. Im letzten Spiel der Vorrunde traf der BSSV auf Langenhagen. Es wurde ein einseitiges Spiel für unser Team, denn die Mannschaft aus Langenhagen hatte bei diesem Turnier nicht die stärkste Aufstellung dabei. Und so gewann der BSSV souverän das Spiel mit 8:2-Toren. Zwei Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen reichten aber nicht zur Teilnahme an der Finalrunde. Der BSSV belegte mit fünf Punkten hinter Kirchderne 2 und vor Langenhagen den 6. Platz.
Frankfurt gegen Hasselt und Kirchderne gegen Waasland trafen im Halbfinale aufeinander. Schließlich erreichten Frankfurt und Kirchderne das Finale. In einem spannenden Spiel gewann Frankfurt gegen den Gastgeber mit 4:3-Toren.
Die Siegerehrung fand direkt nach dem Turnier in der Sporthalle statt. Anschließend gab es im Clubheim von Viktoria Kirchderne ein Abendessen und natürlich den üblichen Kontakt zwischen den Mannschaften mit Informationsaustausch.
04.09.2010 - Internationales Torballturnier beim 30. Behindertensportfest in Wilhelmshaven
Der BSSV Dortmund war mit einem Team dabei. Dem Trainer Helge Bröckelmann standen mit Melanie Schäfer, Carsten Bender, Marc Fälker und Andreas Becker 4 Aktive zur Verfügung, da gleichzeitig eine zweite Mannschaft in Kirchderne am Start war. Ein ausführlicher Bericht folgt später
Abschlusstabelle
| 01. | München | ||
| 02. | Basel | ||
| 03. | Wien | ||
| 04. | Wilhelmshaven | ||
| 05. | Borgsdorf | ||
| 06. | Magdeburg | ||
| 07. | Antwerpen | ||
| 08. | Dortmund | ||
| 09. | Halle | ||
| 10. | Kassel |
12.09.2010 Torballturnier in Kaiserslautern
Abschlusstabelle
| 1 | Karlsruhe | 11: 1 | 31:14 |
| 2 | Kaiserslautern | 10: 2 | 30:14 |
| 3 | Frankfurt | 9: 3 | 30:20 |
| 4 | Dortmund | 5: 7 | 23:27 |
| 5 | Straßburg | 5: 7 | 21:29 |
| 6 | Hoffeld | 2:10 | 13:33 |
| 7 | Saarbrücken | 0:12 | 16:27 |
Sommerfest des BSSV Dortmund
Zu unserem Sommerfest am 28. August treffen wir uns an der Endhaltestelle der U 47 in Dortmund - Aplerbeck. Von dort wandern wir in ca. 2 Stunden nach Holzwickede zur Kleingartenanlage "Am Oelpfad". Nach dem Kaffeetrinken erwartet uns ein buntes Programm. Gegen 19 Uhr wird gegrillt dem sich ein gemütliches Beisammensein mit Tanz anschließt.
Wir trauern um unseren langjährigen Vorsitzenden und Freund Dieter Grundmann
Es ist für uns alle noch immer unfassbar, dass Dieter Grundmann am 06. Juli im Alter von 72 Jahren gestorben ist. Seit 1977 leitete er als Mitbegründer des Blinden und Sehbehinderten Sportvereins Dortmund in aufopferungsvoller und umsichtiger Weise die Geschicke seines Vereins. Darüber hinaus galt sein Engagement der Entwicklung des Blindensports im Allgemeinen, die er durch seine Mitarbeit im Fachausschuss "Blindensport" im BSNW 10 Jahre lang beeinflusste.
Dieter Grundmann war einer der erfolgreichsten Blindensportler Deutschlands. Mit 19 Jahren schloss er sich der Blindensportgruppe der VSG Dortmund von 1951 an. Als er 1995 seine leichtathletische Laufbahn beendete, hatte er mehr als 100 "Deutsche Meistertitel" im Kugelstoß, Diskuswurf und im Fünfkampf errungen. Hinzu kamen unzählige Siege im Schwimmen und im Skilanglauf. Seine größten Erfolge waren die Siege zur Goldmedaille im Kugelstoßen bei der Behindertenolympiade 1976 in Toronto und die Goldmedaille 1980 mit der Goalballmannschaft in Arnheim. 1986 gewann er die Bronzemedaille im Kugelstoßen bei der Weltmeisterschaft in England. Von der erfolgreichen Teilnahme am Wasa-Lauf in Schweden sowie vielen Halbmarathon und Marathonläufen zeugen zahlreiche Pokale und Urkunden.
Dieter Grundmann war stets ein vorbildlicher, disziplinierter und fairer Sportler mit einem natürlicher Ehrgeiz und festem Willen zum Erfolg. Mit diesen Eigenschaften gelang es ihm auch den BSSV Dortmund und seine Mitglieder zu einer großen erfolgreichen Familie zusammenzuschweißen. Wir werden ihn sehr vermissen, und im ehrenden Andenken es als Verpflichtung sehen, den Blinden und Sehbehinderten Sportverein in seinem Sinn weiterzuführen.
Unser besonderes Mitgefühl gilt seiner Frau Helga und seinen Kindern.
Neu eingerichtete Kindergruppe
Ab Montag dem 28.06.2010 bietet der Blinden & Sehbehinderten Sportverein Dortmund in der Sporthalle "Gartenstadt" ein Programm "Ball -und Bewegungsspiele" zur Förderung der Körperwahrnehmung und Sinne für blinde und sehbehinderte Kinder ab 5 Jahren an. Die Kinder treffen sich von 17:15 - 18:15 Uhr mit der Übungsleiterin Anja Lauer. Die Eltern sind herzlich eingeladen mitzumachen.
25.06.2010 BSSV beim 3. BAUM-RETEC Ladies Cup in Innsbruck
Bericht von Helge Bröckelmann
Zum internationalen Damentorballturnier in Innsbruck trafen an diesem Wochenende die Dortmunder Damen mit Verstärkung aus Nürnberg auf Mannschaften aus ganz Österreich und Deutschland. Da dem Trainer Helge Bröckelmann nur 3 Damen seiner Mannschaft zur Verfügung standen, verstärkte er sein Team durch eine junge aber sehr talentierte Spielerin aus Nürnberg. „Die erst 16 jährige Ashley war in mehreren Spielen unserem Team eine echte Hilfe, aber leider ist die Entwicklung der gesamten Mannschaft noch nicht soweit, dass es sich mit den besten Mannschaften Deutschlands oder Österreichs messen kann,“ so der Trainer. Trotz eines guten Starts im ersten Spiel gegen den deutschen Vizemeister und einer 3:0 Führung wurde das Spiel in der 2. Halbzeit noch mit 5:4 gegen den späteren Zweitplatzierten verloren. Auch eine 2:1 Pausenführung gegen Tirol I konnte nicht genutzt werden und somit war die Ausgangslage für die bevorstehenden Spiele umso schwieriger. Leider fanden die Damen nach den ersten unglücklichen Niederlagen nicht mehr in ihr Spiel und somit endete das Turnier relativ enttäuschend auf Platz sieben mit 0:12 Punkten und 15:37 Toren. Das Torverhältnis spiegelt dabei leider nicht die Abwehrleistung der Mannschaft wieder, da sämtliche Strafwürfe abgewehrt wurden und sich die Abwehr im Allgemeinen verbessert hat. Auch das Spielen mit einer Spielerin, die noch nie mit der Mannschaft trainieren konnte hat sicherlich zu einigen Toren geführt und etwas Unruhe in die Mannschaft gebracht. „Für unsere Spielerinnen ist es enorm wichtig Turniererfahrung zu sammeln und zu versuchen das Können aus den Trainingseinheiten mit in einen Wettkampf zu nehmen. Außerdem hat der BSSV viele neue Sportsfreunde in Innsbruck kennen gelernt und alte wieder getroffen, so dass trotz des sportlichen Misserfolges ein positiver Effekt übrig und in Erinnerung bleibt“, freut sich das gesamte Team. Turniersieger und mittlerweile ein Abo für den Sieg, hat die Mannschaft aus Vorarlberg die mit 12:0 Punkten und 58:14 Toren klar der Favoritenrolle gerecht wurde.
Abschlusstabelle:
|
1. |
Vorarlberg |
| 2. | München/Stuttgart |
| 3. | Graz |
| 4. | Tirol I |
| 5. | Wien |
| 6. | Tirol II |
| 7. | Dortmund/Nürnberg |
12.06.2010 BSSV Dortmund zeigt beim internationalen Torballturnier in Magdeburg gute Leistung
Carsten Bender & Helge Bröckelmann berichten
Der BSSV nahm mit einem Damen und einem Herrenteam an 20. internationalen Torballturnier des Magdeburger SV teil.
Das Herrenteam von Trainerin Anja Lauer wurde an diesem Wochenende von Carsten Bender, Cengiz und Hasan Koparan sowie Helmut Jürgen gebildet. Das Teilnehmerfeld des Herrenturniers setzte sich aus 12 Mannschaften aus Deutschland, Belgien, Österreich und der Schweiz zusammen. Es wurde eine Runde jeder gegen jeden gespielt, bei einer 8-minütigen Spielzeit ohne Halbzeitpause.
Im ersten Spiel trafen die Dortmunder auf die Nürnberger. Das schwarz-gelbe Team fand überraschend schnell ins Turnier und konnte die Bayern mit 4:2 schlagen. Center Hasan Koparan schaltete sich mehrfach erfolgreich in das Angriffspiel ein. Im zweiten Spiel wartete das Überraschungsteam der letzten DM aus Borgsdorf auf die Dortmunder. Nach der DM Niederlage stellten die Dortmunder in Magdeburg die Abwehr um. Dieses Experiment gelang zum Teil. Die gefürchteten Sprungbälle konnten entschärft werden. Die Borgsdorfer wiederum reagierten in der Mitte des Spiels auf die Dortmunder Abwehrvariante und stellten von Sprungbällen auf ein temporeiches Spiel um. Das umkämpfte Spiel endete schlussendlich 3:3. Nach einem weiteren 3:3 gegen die Gastgeber aus Magdeburg, wollten die Dortmunder im 4. Spiel gegen St. Pauli wieder einen Sieg einfahren. Da Carsten Bender und Helmut Jürgen gut die Lücken in der Hamburger Abwehr fanden, gelang dies auch mit einem ungefährdeten 5:2 Sieg.
Schwerer taten sich die Spieler von Anja Lauer im Spiel gegen München. Die Bayern überraschten die Dortmunder ebenfalls mit Sprungbällen, Doch wie schon im Spiel gegen Borgsdorf reagierten die Dortmunder mit einer Abwehrumstellung, was schließlich zu einem, wenn auch sehr knappen 4:3 Sieg führte. Nach dieser doch sehr erfreulichen ersten Turnierhälfte gingen die Dortmunder optimistisch in die Partie gegen die Wiener. Doch das Spiel entwickelte sich zu einer „Abehrschlacht“. Bis kurz vor Spielende stand es 0:0 und es war klar, die Mannschaft die zu erst einen Treffer erzielen würde, würde das Feld als Sieger verlassen. Trainerin Anja Lauer hatte mit der Einwechslung von Cengiz Koparan das glücklichere Händchen, denn dieser erzielte das umjubelte 1:0. In den letzten Sekunden riskierten die Österreicher noch einmal alles: Doch konnten sie den Ball nicht im Dortmunder Tor unterbringen und das hohe Risiko wurde mit einem weiteren Gegentor zum 2:0 Endstand bestraft.
Mit zunehmenden Turnierverlauf verloren die Dortmunder etwas die beflügelnde Unbeschwertheit der ersten Spiele. Die Partie gegen Augsburg konnte noch mit 3:2 gewonnen werden, doch strahlten die Schwarz-Gelben nicht mehr die Sicherheit des Vormittags aus. Dies setzte sich auch im Spiel gegen Waasland fort: Die Dortmunder konnten die Belgier mit ihrem Angriffsspiel nicht unter Druck setzen und so kassierten sie im 8. Spiel die erste Turnierniederlage mit einem1:2. Im nächsten Spiel traf man direkt auf das nächste belgische Team. Am Vorwochenende hatte der BSSV in einem umkämpften Spiel gegen Vige Mol noch den Kürzeren gezogen. Die Dortmunder gingen hochkonzentriert ins Spiel und bestimmten die Partie jederzeit. Dies führte zu einem verdienten 4:0 Sieg.
Auch ohne sich genauer mit dem aktuellen Tabellenstand zu beschäftigen war klar, dass die Partie gegen den Vizemeister der Schweiz – TCB Basel – entscheidend für die abschließende Platzierung sein würde. Die Dortmunder gerieten durch einige Unkonzentriertheiten mehrfach in Rückstand, da aber die Schweizer gleich drei mal in die Leinen warfen, konnte der BSSV durch einen verwandelten Freiwurf und einen verwandelten Penalty (beide Cengiz Koparan) die Partie lange offen halten. Doch in den Schlussminuten hatten die Dortmunder den Schweizern nichts mehr entgegenzusetzen und verloren das Spiel 6:3. Trotz dieser Niederlage hätten die Dortmunder mit einem Sieg im abschließenden Spiel gegen Wilhelmshaven noch einen der ganz vorderen Tabellenplätze belegen können. Doch unterliefen allen Spielern in der letzten Partie haarsträubende Abwehrfehler und die Angriffsbälle landeten viel zu häufig beim „Torballurgestein“ Wolfgang Noltemeier. Die deutliche 6:3 Niederlage überschattete zunächst den doch ansonsten sehr erfreulichen Turnierverlauf. Nachdem bei der gelungenen Abendveranstaltung das Team mit Trainerin Anja Lauer den Turnierverlauf noch einmal auswertete, überwog jedoch eindeutig die Freude über den erreichten 4. Platz.
Das durch viele Absagen stark dezimierte Damenturnier fand mit nur 3 Mannschaften statt. Es wurde einer 4er Runde gespielt, so dass sich die Anreise trotzdem lohnen sollte. Die Damen des BSSV kamen nur schwer ins Turnier und kassierten gleich zu Beginn eine hohe und verdiente Niederlage gegen den Gastgeber aus Magdeburg. Die nach langer Pause wieder zurückgekehrte Monika Bienkowska, Melanie Schäfer, Beate Maret und Sabrina Buschieweke schafften es aber sich auf ihre „Stärken“ zu besinnen und gewannen zwei der letzten drei Spiele. Trotz des letzten Platzes war die Stimmung in der Mannschaft nicht schlecht und „die Fehler in der Defensive, die zu Beginn gemacht wurden, werden in Zukunft abgestellt“ so Trainer Helge Bröckelmann.
Abschlusstabelle Herrenturnier
| 1. | Borgsdorf |
| 2. | Magdeburg |
| 3. | Basel |
| 4. | Dortmund |
| 5. | Mol |
| 6. | Wien |
| 7. | München |
| 8. | Nürnberg |
| 9. | Wilhelmshaven |
| 10. | Augsburg |
| 11 | Waasland |
| 12 | St. Pauli |
Abschlusstabelle Damenturnier
| 1. | Magdeburg |
| 2. | Mol |
| 3. | Dortmund |
5. Juni 2010 Dortmunder-Herren belegen beim 12. Internationalen Torballturnier von Vige Mol Platz im Mittelfeld
Carsten Bender berichtet.
Beim ersten Auftritt nach der DM musste Trainerin Anja Lauer auf drei „Strammspieler“ verzichten, so dass Andreas Schmitz, Carsten Bender und Toni Monirji beim international besetzten Turnier die Gelegenheit bekamen viel Spielpraxis zu sammeln. Außerdem wurde das Team von Marc Fälker unterstützt.
Das aus zwölf Mannschaften bestehende Teilnehmerfeld wurde zunächst in zwei Gruppen unterteilt, Dortmund landete in der Gruppe B.
Dort bekam man es im ersten Spiel mit einer hessischen Spielgemeinschaft zu tun. Nach einem anfänglichem Rückstand erreichte das Team durch zwei Tore von Carsten Bender jedoch ein Leistungsgerechtes unentschieden. Im zweiten Spiel trafen die Dortmunder auf das Team B des Gastgebers, die relativ gut kontrolliert werden konnten und mit 2:1 besiegt wurden. Nach dem gelungenem Start folgte dann jedoch eine ernüchternde Niederlage gegen den späteren Turniersieger aus Brüssel. Mit einem variantenreichen sowie schnellem Angriffsspiel setzten die Belgier die Schwarz-Gelben ständig unter Druck und trafen ohne einen Gegentreffer zu kassieren gleich 5 mal ins Dortmunder Tor. Die Dortmunder Spieler erholten sich jedoch von dieser deutlichen Niederlage gut und konnten gegen Venedig einen ungefährdeten 3:0 Sieg einfahren. In diesem Spiel konnten sich gleich drei Spieler in die Torschützenliste eintragen. Im letzten Gruppenspiel gegen die Mannschaft aus dem französischen Poitiers konnten die Dortmunder im Angriff keinen Druck aufbauen und verloren durch zwei Abwehrfehler 0:2. Dies bedeutete, dass in der Zwischenrunde lediglich um die Plätze 5 - 8 gespielt wurde.
Im ersten Spiel der Zwischenrunde traf man auf das belgische Team aus La Louviere. Auch in diesem Spiel konnten Carsten Bender und Toni Monirji die gegnerische Abwehr lange nicht überwinden und so war es vor allem den zwei Toren von Center Andreas Schmitz zu verdanken, dass dieses Spiel 3:1 gewonnen werden konnte. Ein Sieg in der siebten Begegnung des Turniers hätte bedeutet, dass die Dortmunder im Finalspiel um den 5. Platz gespielt hätten. Da jedoch im sehr umkämpften Spiel gegen Mol A zu viele Bälle in die Arme des starken belgischen Centers gespielt wurden, wurde das Spiel knapp mit 2:1 verloren. So ging es im abschließenden Spiel gegen die SG Hessen lediglich um Platz 7. Nach leichten Startschwierigkeiten konnte Carsten Bender dreimal sowie Toni Monirji einmal die hessische Abwehr um Center Markus Schönbach überwinden. Das spiel endete 4:3 für Dortmund.
Nach vier Siegen, einem unentschieden und drei Niederlagen, bei einem ausgeglichenem Torverhältnis von 15:15 belegten die Dortmunder in der Abschlusstabelle Platz 7. Wie so häufig waren die Dortmunder mit der gezeigten Abwehrleistung sehr zufrieden, doch wurden im Angriffspiel zu wenige Tore erzielt.
Nach einem sehr gelungenen Turniertag fand an einem lauen Frühsommerabend die viersprachige Siegerehrung unter freiem Himmel statt. Neben den Platzierung wurden auch Preise für den jüngsten Spieler (15 Jahre Vige Mol) und den ältesten Spieler (75 Jahr Vige Mol) vergeben. Es stellte sich heraus, dass letzterer im Turnier ein Tor erzielt hatte und dies sogar gegen die „starke“ Dortmunder Abwehr.
Am nächsten Wochenende treffen sich die Traditionsclubs aus Mol und Dortmund bereits wieder, diesmal verstärkt durch ihre jeweiligen Damenteams beim internationalen Torballturnier in Magdeburg.
Abschlusstabelle
1. Brüssel (B)
2. Lisieux (F)
3. Poitiers (F)
4. Langenhagen (D)
5. Mol A (B)
6. La Louviere (B)
7. Dortmund (D)
8. SG Hessen (D)
9.
Bergamo (I)
10. Venedig (I)
11. Mol B (B)
12. Augsburg (D)
Carsten Bender zum 2. Vorsitzenden gewählt.
Auf der Jahreshauptversammlung des BSSV Dortmund am 16.04.2010 standen im Mittelpunkt die Wahlen des zweiten Vorsitzenden und des Schriftführers. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende und Schriftführer, Hans-Jürgen Szary stand aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Carsten Bender wurde einstimmig zum neuen zweiten Vorsitzenden gewählt. Mit ihm wurde auch ein Generationswechsel an der Vereinsspitze eingeleitet. Carsten Bender übernimmt auch die Funktion des Schriftführers im BSSV.
Die Damenmannschaft von St. Pauli und die Herrenmannschaft von Kirchderne sind die Deutschen Torballmeister 2010
Herren des BSSV-Dortmund werden "Sechster" bei der DM in Marburg
Die Herrenmannschaft des Blinden- und Sehbehindertensportvereins aus Dortmund zeigte eine durchwachsene Leistung und erreichte den sechsten Platz.
Das erste Spiel verlor man gegen ISC Viktoria mit 1:5 und startete sehr schlecht ins Turnier. Die Leistung gegen Kaiserslautern war zwar nicht besser, aber man wusste, die Begegnung irgendwie 4:3 für sich zu entscheiden. Das Endergebnis gegen Borgsdorf war ebenfalls 4:3, allerdings verlor man diese Begegnung. Anschließend siegte man gegen Nürnberg II souverän 7:0. Danach aber kamen die Frankfurter und der Landesmeister aus Nordrhein-Westfalen musste sich mit 3:5 geschlagen geben. Daraufhin folgten zwei Siege hintereinander gegen Nürnberg I 2:0 und Marburg 4:2. Die Begegnung gegen SG Baden war nun das entscheidende Spiel um die Halbfinalplätze. Aber nach drei Würfen lag man wieder sehr schnell zurück und die Badener siegten entspannt mit 6:1. Die Begegnung gegen München war nur noch eine unterdurchschnittliche Partie, da beide Teams keine Chance mehr hatten, ins Halbfinale einzuziehen. Es endete 2:1 für die Westfalen.
Mit 26 kassierten Treffern hatte man wieder die beste Abwehr aller Mannschaften, allerdings hatte man auch mit 27 erzielten Toren den zweitschlechtesten Sturm. Daher reichten die 10 Punkte für den Einzug ins Halbfinale nicht aus. Der Trainerin Anja Lauer und den Spielern Andreas Schmitz, Carsten Bender, Helmut Jürgen, Cengiz und Hasan Koparan sowie Toni Monirji war sehr wohl bewusst, dass sie es besser können als sie es an diesem Tag in Marburg gezeigt haben.
Damenmannschaft des BSSV auf dem 5. Platz
Nicht gerade glücklich waren auch die Damen des BSSV Teams über ihr Abschneiden bei der DM. Man wollte doch nicht so gerne "Letzter" werden. Aber alles Bemühen der Spielerinnen Beate Maret, Melanie Schäfer, Janine Gallisch, Sabrina Buschieweke und Isnija Demiri um ihren Trainer Helge Bröckelmann war vergebens. Die Mannschaften von St. Pauli, SG München/Hoffeld, Kirchderne und die SG Hessen waren halt zum großen Teil besser. Die zu vielen Gegentore zeigten auf wo in Zukunft bei der Mannschaft der Hebel anzusetzen ist. Natürlich kommt auch immer noch eine Portion Unerfahrenheit dazu. Diese fehlende Routine drückte sich anfangs in ziemlicher Nervosität auf dem Spielfeld aus. Dennoch war bei einigen Aktionen ein viel versprechendes Potential bei den Spielerinnen zu erkennen.
|
Abschlusstabelle Herren |
Abschlusstabelle Damen | |
| Kirchderne | St. Pauli | |
| Frankfurt | SG München/Hoffeld | |
| Baden | Kirchderne | |
| Borgsdorf | SG Hessen | |
| Nürnberg I | Dortmund | |
| Dortmund | ||
| München | ||
| Marburg | ||
| Kaiserslautern | ||
| Nürnberg II |
Nordrhein-Westfalens Schüler spielen Torball!
Der BSSV Dortmund unterstützt die Blinden -und Sehbehindertenschulen in NRW bei der Entwicklung des Torballspiels im Sportunterricht.
Carsten Bender berichtete über die Aktivitäten
Vom 2. - 3. Februar wurden an der LVR-Louis-Braille-Schule Düren die 6. NRW Schülermeisterschaften im Torball ausgetragen. An diesem Turnier, welches alle zwei Jahre an einer anderen Schule durchgeführt wird, nahmen 110 Schülerinnen und Schüler von acht Blinden- und Sehbehindertenschulen aus NRW teil. An den zwei Turniertagen wurden Spiele in vier Gruppen (Mädchen AK I und II, Jungen AK I und II) ausgetragen. Nach den Finalspielen am Mittwoch Vormittag standen die Sieger fest. Bei den Mädchen der Altersklasse II gewann die Mannschaft der von-Vincke-Schule Soest, die bei diesem Turnier von Monika Bienkowska, Spielerin des BSSV Dortmund und Lehramtsanwärterin in Soest, gecoacht wurde. Die weiteren Sieger kamen aus Düren (Jungen AK II, Mädchen AK I) und Gelsenkirchen (Jungen AK I.) Andreas Schmitz (Spieler des BSSV und Lehrer in Duisburg) war an seiner Schule ebenfalls im Rahmen eines Schulinternen Turniers auf dem Feld aktiv und konnte den Schülern und Kollegen wertvolle Tipps geben.“
Beim Turnier zeigte sich, dass es in Nordrhein-Westfalen ein sehr großes Potential an sportlich talentierten und torballbegeisterten Jugendlichen gibt. Wenn es den NRW-Vereinen nur Ansatzweise gelingen würde, diese Jugendlichen an die Vereine zu binden, bräuchte man sich um die Zukunft des Torballs in NRW keine Sorgen zu machen.
Der BSSV Dortmund ist seit Jahren im Bereich der Nachwuchsförderung aktiv. So werben die 4 Mitglieder des Vereins, die an nordrhein-westfälischen Blinden- und Sehbehindertenschulen arbeiten für den Torballsport und den Verein. Des weiteren bietet der BSSV Studierenden der TU Dortmund, die dort an der Fakultät Rehabilitationswissenschaften u. a. zu Blinden- und Sehbehindertenschullehrern ausgebildet werden, die Gelegenheit den Sport mit blinden- und sehbehinderten Menschen kennen zu lernen sowie praktische Erfahrungen zu sammeln.
Ein solcher Kontakt war die Grundlage dafür, dass Almut Borgdorf und Claudia Günnewig den BSSV Dortmund im Vorfeld des Turniers zu einer Trainingseinheit in den Sportunterricht der Blinden- und Sehbehindertenschule Düsseldorf einluden. Helge Bröckelmann und Carsten Bender arbeiteten mit großer Freude mit den Schülerinnen und Schülern an der Verbesserung der Wurf- und Abwehrtechnik.
Frank Pommerenke, Markus Berson und Yvonne Prinz von der Martin-Bartels-Schule Dortmund nahmen das Turnier zum Anlass, in der anstehenden Projektwoche ein Torballprojekt anzubieten. Zu Beginn der Projektwoche trainierte Helge Bröckelmann auch die Dortmunder Schüler. Neben dem Wurf- und Abwehrtraining wurde mit Hilfe eines kleinen Torballquizes die notwendige Theorie erarbeitet. Zum Abschluss der Projektwoche wurde im Rahmen des Schulfestes ein kleines Turnier – Schüler gegen Lehrer - organisiert. Bei diesem Turnier war Melanie Schäfer, Spielerin des BSSV Dortmund und Lehrerin in Dortmund, auf dem Torballfeld aktiv.
Der BSSV Dortmund freut sich, dass an den Schulen in NRW so aktiv Torball gespielt wird und hofft dass in Zukunft die Kooperation zwischen den Vereinen und Schulen noch intensiviert werden kann. Erfreulich ist die Tatsache, dass sich für die Torball-Schiedsrichterausbildung des Landesverbandes, die im Juni 2010 unter der Leitung von Karl-Heinz Lauer in Dortmund stattfindet, auch sechs Lehrerinnen und Lehrer der Förderschulen angemeldet haben.
BSSV Dortmund qualifiziert sich mit starker Mannschaftsleistung zur Torball DM
31.01.2010 - Carsten Bender berichtet
Der nordrheinwestfälische Landesmeister trat mit 6 Spielern sowie den Trainern Anja Lauer und Helge Bröckelmann zum Qualifikationsturnier für die Deutsche Meisterschaft im Torball an. Das Minimalziel war Platz 4, welcher zur Teilnahme an der DM berechtigte.
Im ersten Turnierspiel traf der BSSV direkt auf die Lokalrivalen aus Dortmund-Kirchderne, die ebenfalls fest mit der Qualifikation rechneten. Der NRW-Vizemeister überzeugte durch ein präzises Angriffsspiel und da der BSSV noch etwas unsicher in der Abwehr wirkte, endete die Partie mit einem 4:2 Sieg für Kirchderne. In der zweiten Partie gegen Frankfurt 2 konnte der BSSV Dortmund mit einem guten Angriffspiel einen ungefährdeten 6:3 Sieg einfahren, jedoch ärgerten sich die Spieler immer noch über einige ungewohnte Schwächen in der Abwehr. Im dritten Spiel gegen den Turnierfavoriten Frankfurt 1 fand der BSSV Dortmund jedoch zur alten Stärke zurück. Mit einer hochkonzentrierten Leistung in der Abwehr konnte der BSSV den Angriffen der Frankfurter Mannschaft trotzen. Durch drei Treffer von Helmut Jürgen und einem von Carsten Bender gewannen die Dortmunder die Partie mit 4:0. Damit waren die Dortmunder die einzige Mannschaft im Turnier, die gegen den späteren Turniersieger zu Null spielte. Nach einem ungefährdeten und in der Höhe verdienten 8:3 Sieg gegen die Detmolder, traf das Team von Anja Lauer auf die Mannschaft des Gastgebers. Gegen die Niedersachsen konnte der BSSV Dortmund in der ersten Halbzeit eine sichere 3:0 Führung herausspielen. Nach einer kurzen Schwächephase zu Beginn der zweiten Halbzeit stellte der BSSV jedoch die drei Tore Führung wieder her und gewann schlussendlich 4:1. Im Spiel gegen Magdeburg entschloss sich das Trainerteam Andreas Schmitz als Center einzusetzen, der die erwarteten Hoppelbälle der Magdeburger entschärfen sollte. Dies gelang auch sehr gut und nach einer kämpferisch guten Leistung gewannen die Schwarz-Gelben mit 4:2.
Nach einer 3:0 Führung gegen Wilhelmshaven stand es zur Halbzeit nur noch 3:2: In der zweiten Halbzeit konnte aber Cengiz Koparan und der eingewechselte Toni Monirji einen sicheren 7:2 Sieg herausspielen. In den letzten zwei Turnierspielen mussten die Dortmunder gegen Braunschweig und Borgsdorf antreten, die beide noch um Platz vier und somit um die Teilnahme an der Torball-DM kämpften. Mit dem ersten Wurf durch Cengiz Koparan ging Dortmund gleich gegen Braunschweig in Führung, doch blieb die Partie lange umkämpft: In der Schlussphase wechselte Anja Lauer bei einer 2:1 Führung erneut Monirji als Joker ein, der es ihr postwendend mit einem schönem Tor dankte. Die Partie endete 4:1. Im letzten Spiel gegen Borgsdorf führten die westfahlen lange 1:0, doch gelang es ihnen nicht die Führung auszubauen und die Borgsdorfer konnten die Partie durch zwei unhaltbare Hoppelbälle für sich entscheiden. Durch diesen Sieg konnten auch die Borgsdorfer ihr Ticket zur Torball-DM nach Marburg lösen.
Am Ende des Turniertages wurde das Teilnehmerfeld jedoch mit deutlichem Abstand von Frankfurt 1, Dortmund-Kirchderne (jeweils eine Niederlage) und dem BSSV Dortmund (2 Niederlagen) angeführt. Mit dem dritten Platz hat der BSSV Dortmund das Ziel, der erneuten Teilnahme an der Deutschen Torballmeisterschaft erreicht. Schlüssel zum Erfolg war eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der sowohl alle 6 Spieler als auch die beiden Trainer maßgeblich zum erfreulichen Turnierverlauf und dem guten dritten Platz beitrugen. Helmut Jürgen zählte mit 22 erzielten Treffern zu den torgefährlichsten Spielern des Turniers.
Der nächste Termin auf den der BSSV Dortmund jetzt hinarbeitet ist der 20. März, die Deutsche Torballmeisterschaft in Marburg. Dort werden die schwarz-gelben Dortmunder mit einer Herrenmannschaft und einer Damenmannschaft ins Geschen eingreifen. Für den BSSV spielten Carsten Bender, Helmut Jürgen, Cengiz und Hasan Koparan, Toni Monirji und Andreas Schmitz. Trainer: Anja Lauer und Helge Bröckelmann
Abschlusstabelle:
| Platz | Mannschaft | Tore | Punkte |
| 01 | Frankfurt I | 51 : 14 | 16 : 2 |
| 02 | Kirchderne | 43 : 18 | 16 : 2 |
| 03 | BSSV Dortmund | 40 : 18 | 14 : 4 |
| 04 | Borgsdorf | 30 : 26 | 11 : 7 |
| 05 | Frankfurt II | 34 : 30 | 9 : 9 |
| 06 | Braunschweig | 22 . 22 | 9 : 9 |
| 07 | Wilhelmshaven | 29 : 56 | 5 :13 |
| 08 | Magdeburg | 26 : 41 | 4 :14 |
| 09 | Detmold | 25 : 49 | 4 :14 |
| 10 | Langenhagen | 12 : 38 | 2 :16 |
Sportwochenende des BSSV Dortmund bei winterlicher Atmosphäre in Winterberg-Langewiese
Helmut Jürgen berichtet
Bereits zum dritten Mal führte der Blinden- und Sehbehinderten-Sportverein Dortmund vom 8. Bis 10. Januar 2010 ein Torball-Trainingswochenende im Haus des Behindertensports des BSNW in Langewiese durch. Alle Teilnehmer reisten am Freitagnachmittag mit mehreren Pkws an. Trotz der heftigen Wettervorhersagen für das Wochenende mit Kälte und starken Schneeverwehungen hielt uns nichts davon ab ins Hochsauerland zu fahren. Bis zum Abendessen hatten alle 21 Personen unserer Gruppe das Haus ohne Probleme erreicht.
Der Vorsitzender Dieter Grundmann und unser sportlicher Leiter Karl-Heinz Lauer begrüßten alle Teilnehmer und gaben noch einige Details für das Wochenende bekannt. Ab 19.00 Uhr begann in zwei Gruppen der sportliche Teil. Eine Gruppe traf sich im Gymnastikraum zu Pilates-Übungen und einem Vortrag über Ernährung und Sport. Die zweite Gruppe hingegen begann in der Sporthalle mit einem Aufwärmprogramm. Danach folgten einige Trainingsspiele. Nach ca. 60 Minuten tauschten die beiden Gruppen die Räumlichkeiten. Nach dem guten Start trafen sich alle in der Teestube zum gemütlichen Ausklang des Tages.
Am Samstagmorgen nach dem Frühstück setzten wir um 9.30 Uhr gemeinsam in der Sporthalle den sportlichen Teil mit einem intensiven Aufwärm-, Dehn- und Kräftigungsprogramm fort. Es folgten noch Wurfkraftübungen mit schweren Bällen sowie das Üben von Angriffsvarianten auf dem Spielfeld.
Zur Mittagspause gab es ein Lunchpaket. Danach tauschten dann beide Gruppen wieder die Orte des Geschehens. Während wir uns im Trockenen wohl fühlten, war es draußen kalt und stürmisch. Aber das vorhergesagte Chaos blieb zum Glück aus. Traditionell gab es am Nachmittag eine Kaffeepause zu der unser Vorsitzender wieder mit leckeren Kuchen eingeladen hatte. Den sportlichen Teil am Samstag beendeten wir gemeinsam mit einem Zirkeltraining. Bei zwölf Stationen und zwei Runden, stellten wir unsere Kondition auf den Prüfstand.
Nach einem warmen Abendessen trafen wir uns alle in der Teestube. Übungsleiterin Anja Lauer hielt dort einen Vortrag über den Umgang mit Aggressionen im Sport, über positive Einstellungen, Fair Play und Teamgeist. Den Abend verbrachten wir dann noch in gemütlicher Runde bei diversen Getränken, Grillwürstchen, Käsewürfeln und Glühwein bis Mitternacht um unseren Sportfreund Toni Monirji zu seinem Geburtstag zu gratulieren.
Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück ging es noch einmal in die Sporthalle. Nach dem Aufwärmtraining folgten sechs Trainingsspiele wobei die vier Torballmannschaften in einer Runde gegeneinander antraten. Gegen 11.30 Uhr endete das Sportwochenende im Haus Langewiese.
Im Namen aller aktiven Torballspielerinnen und –Spieler danke ich Dieter Grundmann, Karl-Heinz Lauer mit seinem Trainerteam Anja Lauer und Helge Bröckelmann für die gute Organisation und ein tolles Wochenende. Danken möchte ich auch allen sehenden Helferinnen und Helfern für ihre ihren Einsatz an diesem Wochenende. Jeder hat dazu beigetragen, dass es ein schönes Wochenende wurde.
Zum Schluss noch ein herzlicher Dank von der gesamten Gruppe des BSSV Dortmund an die Leiterin des Hauses Frau Voss, für einen angenehmen Aufenthalt im Haus des Behindertensports.
Jahresabschlussfeier des BSSV Dortmund
Am Abend des 11.12. feierten 50 Gäste und Mitglieder in gemütlicher Runde in der Vereinsgaststätte Flora einen besinnlichen Jahresabschluss. Dieter Grundmann würdigte die sportlichen Leistungen der Torballabteilung, vor allem den Sieg bei der Landesmeisterschaft im November. Zudem hob er besonders die wöchentlichen Übungsabende der Reha-Abteilung hervor, welche auch in Zukunft einen großen Stellenwert einnehmen sollen. Als Jubilare wurden dieses Jahr Werner Nagel (25 Jahre) und Rüdiger Steinhanses (20 Jahre) für ihre langjährige Vereinsmitgliedschaft geehrt.
Am nachfolgenden Samstag fand das neu ins Leben gerufene vereinsinterne Adventsturnier statt. Es wurden aus Reihen der Übungsleiter, Angehörigen und aktiven Torballern 4 Mannschaften gelost, welche in einer Hin- und Rückrunde gegeneinander antraten. Gerade für die sehenden Mitstreiter war es eine interessante Erfahrung unter der Augenbinde zu spielen und sich nur auf das Gehör zu verlassen.
Damit wir am Turnier nicht Dortmund 1 gegen 2, 3 gegen 4 usw. spielen lassen mussten war es Aufgabe der Mitspieler sich einen „gescheiten Namen“ auszudenken. So kam es zu den Mannschaften „Langhaarige Bombenleger“, „Die Geheimräte“, „Holz(h)acker Buam“ und „Marc und seine Vegetarier“.
Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Turnier mit vielen spannenden Partien und jeder Menge Spaß. Den dritten Platz teilten sich „Marc´s Vegetarier" und die „Holz(h)acker Buam“, den Zweiten belegten die „Langhaarigen“ hinter den ungeschlagenen „Geheimräten“. Alle Aktiven waren sich einig, dass sich dieses Turnier sehr gelohnt hat und sicherlich im nächsten Jahr wieder stattfindet.
|
1 |
Geheimräte |
11:1 |
23:10 |
|
2 |
Langhaarige Bombenleger |
7:5 |
13:16 |
|
3 |
Holz(h)acker Buam |
3:9 |
20:24 |
|
3 |
Marc´s Vegetarier |
3:9 |
15:21 |
|
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28.11.2009 BSSV Dortmund beim Jubiläumsturnier des BSSV Bonn-Erftkreis erfolgreich
Carsten Bender berichtet
Zwei Wochen nach dem Sieg bei der Landesmeisterschaft trat der BSSV Dortmund beim Jubiläumsturnier des BSSV Bonn-Erftkreis mit zwei Mannschaften an. Dortmund I bestand aus dem Quartett Andreas Schmitz, Carsten Bender, Helmut Jürgen und Toni Monirji sowie der Trainerin Anja Lauer. Da dieses Quartett in dieser Form noch nie zusammen gespielt hatte war man gespannt, wie es sich gegen die Mannschaften aus Marburg, Gelsenkirchen und dem Gastgeber Bonn-Erftkreis schlagen würde. Im Turnierverlauf sollte sich schnell zeigen, dass das Team auch in dieser Formation um den Turniersieg mitspielen konnte. Nach dem erwarteten deutlichen Auftaktsieg gegen Dortmund II, entschied die Mannschaft auch das zweite Spiel des Turniers gegen Marburg wenn auch sehr knapp mit 3:2 für sich. Darauf folgten zwei weitere Siege gegen Bonn-Erftkreis und Gelsenkirchen. So stand mit 4 Siegen Dortmund I nach der Hinrunde als alleiniger Tabellenführer fest. Diese gute Leistung ermöglichte dann auch, dass sich Anja Lauer dazu durchrang den schon seid Wochen sehr stark aufspielenden Helmut Jürgen eine Auszeit zu gönnen und stattdessen mit Toni Monirji auf der Linken Seite eine neue Variante auszuprobieren. Auch in dieser neuen Aufstellung gelang Dortmund I im vereinsinternen Duell ein deutlicher Sieg. Im Spiel gegen Marburg gingen beide Teams hoch konzentriert zur Sache. Die sehr spannende Begegnung, in der streckenweise sehr temporeicher Torball geboten wurde, endete schlussendlich leistungsgerecht 2:2. Dieses Unentschieden war der Auftakt zu einer Serie von weiteren zwei Unentschieden. Diese Unentschieden resultierten daraus, dass den Gastgebern sowie den Gelsenkirchenern einige sehr schöne Angriffsbälle gelangen und die BSSV Spieler streckenweise einige Konzentrationsprobleme erkennen ließen. Doch mit den erreichten 13:3 Punkten konnten sich die Spieler von Anja Lauer über den Turniersieg freuen.
Für Dortmund II trat ein Damenteam mit Beate Maret, Janine Gallisch, Melanie Schäfer und Sabrina Buschieweke an. Zudem wurden die Damen in einigen Spielen von Andreas Becker unterstützt. Trainer Helge Bröckelmann nutzte das Turnier um verschiedene Formationen auszuprobieren. Alle Damen konnten an diesem Tag weitere wichtige Turniererfahrungen sammeln. Trotz einer kämpferisch starken Leistung und streckenweise sehr konzentrierten Spiels konnte Dortmund II keinen Punkt gewinnen und belegte somit den letzten Tabellenplatz.
Beide Trainer waren mit den Leistungen ihrer Teams durchaus zufrieden und es konnten beim letzten Turnier des Jahres 2009 zahlreiche Erkenntnisse für die anstehenden Aufgaben des kommenden Jahres gesammelt werden.
Nach dem sehr gut organisierten Turnier und der anschließenden gemütlichen Feier verabschiedeten sich alle Teams in der Hoffnung, dass in Zukunft in Bonn-Erftkreis auch weiter Torball gespielt wird.
Abschlusstabelle:
| 1. | BSSV Dortmund I |
| 2. | BSSV Bonn/Erftkreis |
| 3. | SSG Blista Marburg |
| 4. | VSG Gelsenkirche |
| 5. | BSSV Dortmund II |
Tag der offenen Tür bei unserem Sponsor
Am kommenden Freitag dem
27.11.2009 von 10:00 - 17:00 Uhr lädt das Büro für "Barrierefreie Bildung" in
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Der Besuch dieser Präsentation ist absolut empfehlenswert
BSSV Dortmund I ist Landesmeister 2009 in Nordrhein-Westfalen
Der ausrichtende Blinden & Sehbehinderten Sportverein Dortmund setzt bei der Torball-Landesmeisterschaft am 14.11.09 mit zwei Mannschaften seinen sportlichen Aufwärtstrend fort. Mit dem Zweitplatzierten, Dortmund-Kirchderne, qualifiziert sich der BSSV Dortmund für die Norddeutsche Torballmeisterschaft am 30.01.2010 in Langenhagen.
Hasan Koparan berichtet vom Team I des BSSV
Am 14.11.2009 trat der BSSV Dortmund mit zwei Mannschaften an der Landesmeisterschaft in den eigenen Hallen an. Dabei boten beide Teams eine gute Leistung und überzeugten mit starken Auftritten. Der ersten Mannschaft, die von Anja Lauer betreut wurde, gelang sogar mit 16:4 Punkten und einem Torverhältnis von 46:24 der 1. Platz. Das war nach 4 Jahren wieder einmal eine Landesmeisterschaft, die der BSSV gewann. Die 2. Mannschaft belegte mit 10 Punkten Rang 4.
Die erste Mannschaft startete mit durchwachsenen Leistungen ins Turnier und verlor in den ersten 4 Begegnungen 3 wichtige Punkte. Nach dem 3:1-Erfolg gegen ISC-Viktoria-Kirchderne wendete sich das Blatt zum Positiven und die Mannschaft von Anja Lauer war nicht wieder zu erkennen. Mit kräftiger Unterstützung der 2. Mannschaft gelang den Dortmundern bereits im 9. Spiel der souveräne Titel im Jahr 2009. Somit ist der erste Schritt Richtung Marburg getan.
Die Ergebnisse von BSSV Dortmund I im Überblick
| BSSV I - BSSV II | 7 : 2 + 8 : 4 |
| Bonn-Erftkreis | 4 : 4 + 8 : 2 |
| Gelsenkirchen | 5 : 2 + 4 : 1 |
| Detmold | 2 : 4 + 2 : 1 |
| ISC-Kirchderne | 3 : 1 + 3 : 3 |
Für den BSSV Dortmund I spielten: Carsten Bender, Helmut Jürgen, Cengiz Koparan, Hasan Koparan. Trainerin Anja Lauer.
Mit einer im Vorfeld nicht für möglich gehaltenen tollen Leistung überraschte das Team Dortmund II ihr Trainergespann Helge Bröckelmann und Karl-Heinz Lauer. In der Zusammensetzung Andreas Schmitz, Andreas Becker, Marc Fälker und Toni Monirji hatte die Mannschaft in den letzten Monaten nicht zusammen trainieren können. Abgesehen von den Niederlagen gegen die Vereinskameraden der Mannschaft I, die natürlich die Schwachstellen im Team II kannten, wurden die Aktionen der Mannschaft II von Spiel zu Spiel homogener. Mit den Siegen gegen Bonn/Erftkreis, Gelsenkirchen und in der Rückrunde gegen Detmold und Kirchderne ebneten sie dem Team I des BSSV den Weg zur Landesmeisterschaft.
Die Ergebnisse von Dortmund II im Überblick
| BSSV II - BSSV I | 2 : 7 + 4 : 8 |
| Detmold | 2 : 3 + 5 : 3 |
| ISC Kirchderne | 2 : 5 + 3 : 2 |
| Bonn/Erftkreis | 4 : 3 + 4 : 1 |
| Gelsenkirchen | 5 : 2 + 4 : 5 |
Abschlusstabelle
| BSSV Dortmund I | 46 : 24 Tore | 16 : 4 Punkte |
| ISC Kirchderne | 32 : 16 | 13 : 7 |
| TSV Detmold | 29 : 29 | 12 : 8 |
| BSSV Dortmund II | 35 : 39 | 10 :10 |
| VSG Gelsenkirchen | 31 : 45 | 5 :15 |
| BSSV Bonn/Erftkreis | 26 : 46 | 4 :16 |
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die Bilder von der Landesmeisterschaft werden durch Anklicken vergrößert
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Integration im Torball
23.10.2009 - Der Leistungssportvorstand des DBS hat entschieden, dass ab der Spielzeit 2010/2011 Nichtbehinderte bei Nationalen Torballmeisterschaften mitspielen können. Es ist ein auf 3 Jahre angesetztes Pilotprojekt zur Integration, um die Auswirkung der Öffnung des Behindertensport für Nichtbehinderte zu erproben. In einer Torballmannschaft darf einer der drei Feldspieler ein nichtbehinderter Athlet sein. Details sind über den Vereine zu erfahren
10.10.2009 - 3 Mannschaften des BSSV Dortmund bei Torballturnieren dabei.
Am Landes-Pokal-Turnier in Detmold beteiligte wir uns mit einer Damen - und einer Herrenmannschaft. Das Damenteam mit Beate Maret, Melanie Schäfer, Janine Gallisch und Sabrina Buschieweke wurde vom Trainer Helge Bröckelmann betreut, und die Herrenmannschaft mit Andreas Schmitz, Marc Fälker, Rüdiger Steinhanses und Toni Monirji von unserem angehenden Schiedsrichter Thorsten Gallisch.
Zum "Internationalen Torballturnier" in Basel hatten sich, mit ihrer Trainerin Anja Lauer, Cengiz und Hasan Koparan, Carsten Bender und Helmut Jürgen auf den Weg gemacht.
International angekommen
Hasan Koparan berichtet von Basel
Am vergangenen Freitag, dem 09.10.09 fuhr eine Herrenmannschaft des BSSV Dortmund zu einem internationalen Torballturnier in die Schweiz, nach Basel. Darauf freute sich das gesamte Team, da es seit Ewigkeiten die erste Einladung ins Ausland war.
In diesem Turnier belegte die Mannschaft von Anja Lauer den 3. Platz und bot eine insgesamt starke Leistung. Nach einem frühmorgendlichen einstündigen Irrgang durch Basel im Regen stand die Mannschaft pitschnass aber pünktlich gegen Karlsruhe auf den Matten. Gegen die ersatzgeschwächten Badener zeigten sich die Dortmunder unbeeindruckt und gewannen, auch in der Höhe verdient, mit 8:1. In den nächsten beiden Begegnungen musste die Mannschaft aus dem Ruhrpott gegen Venedig und Bergamo antreten. Die beiden italienischen Teams waren noch unbekannte Gegner. Dennoch ließ man den Italienern keine Chance und gewann mit 4:2 und 6:1. „Der Auftakt ist geglückt“, lobte Trainerin Lauer ihre Jungs, „Im nächsten Spiel müsst ihr aber noch `ne Schüppe drauflegen“. Denn für den "Vierten" der letzten Deutschen Meisterschaft ging es gegen die Schweizer Nationalmannschaft!
Mit einer entspannten, hochkonzentrierten und selbstbewussten Einstellung bezwang die Mannschaft den favorisierten Gegner überraschend mit 9:3. Dabei kontrollierte man die Partie 9 Minuten lang und erwischte die Nationalmannschaft mit sicherem Kombinationsspiel in deren Abwehr. Cengiz Koparan und Helmut Jürgen überzeugten im Angriffsspiel mit 5, bzw. 4 erzielten Toren. „Ich bin echt stolz auf euch“, rief eine begeisterte Anja Lauer, „Jetzt müsst ihr konzentriert weiter spielen, denn die Spiele nach solchen Siegen sind die Schwierigsten!“ So kam es dann auch. Gegen Magdeburg verlor man nach einer schlechten Leistung mit 2:5. Anschließend schlug man aber Zürich souverän mit 8:0. Im letzten Vorrundenspiel traten die Dortmunder gegen Basel an und zogen mit 1:7 den Kürzeren.
Als Vorrunden-Zweiter zog man in die 2. Runde und musste erneut gegen den Angstgegner Magdeburg antreten. „Das Einzige was Euch daran hindert, diese Mannschaft zu schlagen, seid ihr selbst“, feuerte Lauer ihre Jungs an. Nach einer diesmal viel besseren Leistung gegen die Magdeburger dominierte man zwar die Partie, trotzdem kam man nicht über ein 3:3 hinaus. Im folgenden Spiel wartete der Gastgeber auf die DM Sieger von 2001. Die Dortmunder zeigten diesmal eine andere Leistung als aus der Vorrunde und trotzten dem leicht favorisierten Basel mit einem 4:4 ein Unentschieden ab. Dabei glänzte Carsten Bender mit einer Leistung von 3 erzielten Toren!
Im letzten Turnierspiel erhoffte man sich erneut Chancen gegen die Schweizer Nationalmannschaft. Diese ging hoch motiviert in das Spiel um nicht noch einmal eine so deutliche Niederlage einstecken zu müssen. Dortmund hielt die Begegnung lange ausgeglichen, musste dann aber mit kassierten Toren in den letzten Minuten eine verdiente 2:6 Niederlage hinnehmen.
Am Ende belegte die Mannschaft aus Dortmund mit 12:8 Punkten und 47:32 Toren einen guten 3. Platz! „Ihr habt eine tolle Leistung gebracht! Ihr könnt stolz auf Euch sein. Jetzt seid ihr auch international angekommen“, lobte Coach Lauer ihre Mannschaft nach dem Turnier.
In der Torschützenliste belegte Helmut Jürgen mit 21 Treffern den 3., Cengiz Koparan mit 14 Treffern den 8. und Carsten Bender mit 11Treffern den 12 Rang. Der Abwehrchef, Hasan Koparan begnügte sich mit einem Treffer.
| Tabelle nach der Finalrunde | |||||
| in Basel |
Spiele |
Tore |
Diff. | Punkte | |
| 1 |
Schweiz |
10 |
63:27 |
36 |
18 |
| 2 |
Magdeburg |
10 |
36:32 |
4 |
13 |
| 3 |
BSSV Dortmund |
10 |
47:32 |
15 |
12 |
| 4 |
TCB Basel |
10 |
4636 |
10 |
10 |
| 5 |
Venedig |
10 |
33:39 |
-6 |
10 |
| 6 |
Karlsruhe |
10 |
32:51 |
-19 |
6 |
| 7 |
Bergamo |
10 |
28:53 |
-25 |
6 |
| 8 |
BSC Zürich |
10 |
35:50 |
-15 |
5 |
Spielbericht von Helge Bröckelmann über das Landespokalturnier in Detmold
Nach kurzen Anfahrtsschwierigkeiten machten sich am 10.10.2009 insgesamt 10 „Dortmunder“ auf in die Varusschlacht nach Detmold.
Die einzige „reine“ Damenmannschaft bei diesem Pokalturnier bestand aus unseren 4 Spielerinnen.
Unsere Herren hatten dieses Jahr leider keine Chance die Schlacht für sich zu entscheiden, aber voller Stolz konnte man am Ende des Tages 9:7 Punkte holen und dem späteren Sieger Kirchderne in der Rückrunde noch ein Unentschieden abringen. Damit wurde das 0:6 aus der Hinrunde, was sicherlich verdient, aber in der Höhe völlig übertriebenen ausfiel mehr als wettgemacht. Gegen die starken Hausherren aus Detmold hatte man aber leider kein Glück und wir verloren in der Hinrunde unglücklich mit 3:4 in der letzten Minute und doch sehr deutlich mit 1:4 im Rückspiel.
Die Damenmannschaft, aufs Schlachtfeld geführt von Trainer Helge Bröckelmann, nutzte die Möglichkeit einer ausgedehnten Trainingseinheit. Denn ist es für unser sehr junges Team wichtig Turniererfahrung zu sammeln und da es leider nicht allzu viele Möglichkeiten hier gibt, warum nicht mal versuchen der Varusschlacht in Detmold die „Amazonenkriegerinnen“ hinzuzufügen!? So spielten auch die Damen ein für sie sehr erfolgreiches und gutes Turnier, indem sie ein Unentschieden und einen Sieg gegen die 1.Mannschaft der Detmolder feiern konnten.
Leider haben auch andere Mannschaften vorher wohl gelesen, dass ganz in der Nähe eine große Schlacht stattgefunden hat. Aber von fairem Verhalten und damit auch Fairplay, selbst in der größten Schlacht haben sie allerdings noch nichts gehört. Schade, so macht man sich keine Freunde und so verblasst auch schnell ein sonst verdienter Sieg.
Großes Lob und herzlichen Dank von allen Mitfahrern geht natürlich an das Ausrichterteam der Detmolder. Lecker Brötchen, guter Kaffee und angemessenes Detmolder Wetter! Was will man mehr? Außer natürlich ein Wiedersehen in alter Frische und hoffentlich gesund bei uns, wenn es um die Landesmeisterschaft geht.
Spielplan
|
|
Hinrunde |
Rückrunde |
Punkte |
|
|
Detmold 1 |
Detmold 2 |
4:4 |
0:10 |
1:3 |
|
Dortmund Da. |
Dortmund He. |
0:6 |
1:6 |
0:4 |
|
Kirchderne |
Detmold 1 |
4:0 |
8:2 |
4:0 |
|
Detmold 2 |
Dortmund Da. |
3:1 |
6:0 |
4:0 |
|
Dortmund He. |
Kirchderne |
0:6 |
2:2 |
1:3 |
|
Detmold 1 |
Dortmund Da. |
2:2 |
4:3 |
1:3 |
|
Detmold 2 |
Dortmund He. |
4:3 |
4:1 |
4:0 |
|
Kirchderne |
Dortmund Da. |
9:2 |
6:0 |
4:0 |
|
Detmold 1 |
Dortmund He. |
1:7 |
1:5 |
0:4 |
|
Detmold 2 |
Kirchderne |
5:4 |
0:4 |
2:2 |
Abschlusstabelle
|
|
|
Pkt. |
Tore |
Diff. |
|
1 |
Kirchderne |
13:3 |
43:11 |
+32 |
|
2 |
Detmold 2 |
13:3 |
36:17 |
+19 |
|
3 |
Dortmund He. |
9:7 |
30:19 |
+11 |
|
4 |
Dortmund Da. |
3:13 |
10:41 |
-31 |
|
5 |
Detmold 1 |
2:14 |
13:44 |
-31 |
Die Damenmannschaft aus Magdeburg und das Herrenteam aus Frankfurt/M siegen am 22.08.09 beim Torballturnier des BSSV Dortmund
Mit einer Damenmannschaft und drei Herrenteams stellten sich die Dortmunder Torballer ihren Gästen. Magdeburg, Mol und die SG Hessen/Dortmund waren die Gegnerinnen der Dortmunder Damenmannschaft, die mit Monika Bienkowski, Janine Gallisch, Beate Maret, Melanie Schäfer und Trainer Helge Bröckelmann in das Turnier gingen. Sabrina Buschieweke verstärkte als Leihgabe die SG Hessen. Die Damen spielten in einer Hin -und Rückrunde und absolvierten auch noch Finalspiele. So eindeutig wie die Siege gegen Mol und die SG Hessen in der Vorrunde, als auch im Halbfinale waren, so klar waren auch die drei Niederlagen gegen die Magdeburgerinnen. Dennoch war eitel Freude bei unseren Spielerinnen über den zweiten Tabellenplatz.
Die Gegner der Dortmunder Herrenmannschaften kamen aus Frankfurt/M, Kaiserslautern, Magdeburg und Marburg. In einer Vorrunde spielte jeder gegen jeden. Mit der Finalrunde und den Platzierungsspielen wurde das Turnier fortgesetzt.
Unsere zehn Torballspieler wurden auf drei Mannschaften verteilt, um allen die Gelegenheit zu geben mal ein volles Turnier zu spielen. Den Spielern und Trainern war natürlich klar, dass bei der gewählten Personalkonstellation die Teams nicht unbedingt um vordere Tabellenplätze kämpfen würden. Die Mannschaft I mit Andreas Schmitz, Andreas Becker, Carsten Bender, Rüdiger Steinhanses und Trainer Tobias Strunck, belegte nach einem Sieg, einem Unentschieden und sechs zum Teil sehr knappen Niederlagen den siebten Platz. Die zweite Dortmunder Mannschaft mit Helmut Jürgen, Marc Fälker und Toni Monirji, betreut von Stefan Stauch, der den als Schiedsrichter tätigen Trainer Karl-Heinz Lauer vertrat, konnte in der Vorrunde nur ein Unentschieden bei fünf Niederlagen verbuchen. Durch einen Sieg in der Platzierungsrunde mit 6:1 über Marburg und einem Unentschieden gegen Dortmund I verbesserte sie sich auf den fünften Platz. Dortmund III mit Cengiz und Hasan Koparan und Hans-Jürgen Szary, mit Trainerin Anja Lauer, belegte nach der Vorrunde mit vier Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage den zweiten Platz. Im Halbfinale mussten sie sich mit einem 4:5 gegen Kaiserslautern geschlagen geben. Im Spiel um Platz drei lief bei ihnen so recht gar nichts mehr und Magdeburg siegte verdient mit 6:2, so das zum Schluss der vierte Platz übrig blieb.
Mit 96 Toren im Damenturnier und 173 Toren bei den Herren sahen die Zuschauer viele attraktive, spannende Spiele.
Endtabelle Damen
| 1. | Magdeburg |
| 2. | Dortmund |
| 3. | Mol |
| 4. | SG Hessen /Dortmund |
Endtabelle Herren
| 1. | Frankfurt |
| 2. | Kaiserslautern |
| 3. | Magdeburg |
| 4. | Dortmund III |
| 5. | Dortmund II |
| 6. | Marburg |
| 7. | Dortmund I |
Bilder vom Turnier / zum Vergrößern auf das Bild klicken
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2 x 5ter - das Turnier in Magdeburg
Janine Gallisch berichtet
Am 13. 06.09 nahm der BSSV wieder am internationalen Magdeburger Torballturnier mit einer Damen- und einer Herrenmannschaft teil. Am Freitag den 12.06.2009 machte sich eine Gruppe aus 12 BSSV`ern mit dem Zug auf den auf den Weg nach Magdeburg. Dabei waren Helge Bröckelmanns Damenmannschaft mit Teamcaptain Beate Maret, Melanie Schäfer, Sabrina Buschieweke sowie Janine Gallisch und Anja Lauers Herrenmannschaft mit Carsten Bender, Helmut Jürgen, Toni Monirji und Andreas Schmitz. Unsere Schiedsrichter Ullrich Gossmann und Thorsten Gallisch waren auch dabei.
Trotz eines äußerst deftigen Abendmahls, welches sich einige von uns einverleibten waren am nächsten Morgen alle fit für das anstehende Turnier.
Die Herrenmannschaft belegte nach vier gewonnenen, vier verlorenen und einem unentschiedenen Spiel einen guten 5. Platz. Jedoch kann man dazu sagen, dass unsere Herren durchaus in der Lage sind besser abzuschneiden.
Die Damenmannschaft belegte nach vier verlorenen und einem gewonnenen Spiel den 5. Platz und zog zumindest was die Platzierung angeht mit den Männern gleich. Zu unseren Damen kann man sagen, dass sie im letzten Spiel gegen den deutschen Vizemeister München gezeigt haben, dass auch sie durchaus in der Lage sind besser zu spielen. Unsere Damen müssen eben als Team noch enger zusammenwachsen. Dieser Sache sehen sie optimistisch entgegen und freuen sich schon auf das nächste Turnier.
Die beiden 5. Plätze taten der Stimmung am Abend keinen Abbruch. Trotz leichter Enttäuschung seitens einiger BSSVer, feierten wir bis spät in die Nacht und genossen das gemütliche Beisammensein. Am nächsten Morgen ging es dann frohen Mutes mit dem Zug wieder nach Dortmund.
Wir bedanken uns bei unseren netten Gastgerbern aus Magdeburg.
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Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des BSSV Dortmund, am 24.04.2009, wurde Beate Maret als Beisitzerin in den Vorstand gewählt. Damit sind die inzwischen 18 Frauen im Verein auch im Vorstand entsprechend vertreten.
Beate Maret
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15. März. 2009 - Zum erfolgreichen Abschluss seiner Übungsleiterausbildung gratulieren wir unserem Helge Bröckelmann ganz herzlich. Damit stehen dem BSSV zur Zeit fünf, vom Landesverband Nordrhein-Westfalen, ausgebildete Übungsleiter zur Verfügung
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Hervorragendes Comeback für das Dortmunder Herrenteam
Damen erreichen den 5.
Platz
Hasan Koparan berichtet
Am Samstag, dem 14.03.2009, fand in Dortmund die diesjährige Deutsche Meisterschaft im Torball statt. Der Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund nahm an dieser mit einem Herren- und Damenteam teil. Da sich die Männermannschaft nach 7 Jahren qualifizieren konnte, herrschte große Freude im Team. Dies spürte man auch auf dem Platz, da der BSSV Dortmund sich mit einem 4. Platz zurück meldete.
Damenmannschaft
Nach der DM 2008 musste sich die Damenmannschaft neu formieren. Aus der Spielgemeinschaft mit Detmold ist inzwischen eine reine Dortmunder Damenmannschaft entstanden. Natürlich fehlt es dem Team in dieser kurzen Zeit an entsprechender Routine und Turniererfahrung. Aus diesem Grund war die Erwartungshaltung auch nicht sehr hoch. Mit 2 Siegen gegen die SG Bremen/Hamburg und gegen Berlin/Langenhagen sowie 3 Niederlagen gegen Kirchderne, SG Hessen und München/Hoffeld landeten die Dortmunderinnen auf dem 5. Platz. Darüber waren dann die Spielerinnen, Beate Maret, Melanie Schäfer, Janine Gallisch und Monika Bienkowski doch etwas enttäuscht da ihnen nur 3 Tore gefehlt haben um in das Halbfinale zu kommen. In diesem Team, mit den 3 weiteren jungen Spielerinnen, Sabrina Buschieweke, Michelle Stracke und Andreas Hellbusch steckt noch sehr viel Potential, sodass man für die Zukunft mit den "Dortmunder Damen" rechnen muss.
Herrenmannschaft
Los ging die Meisterschaft für die Mannschaft von Tobias Strunck und Ulrich Gossmann gegen den Gastgeber aus Kirchderne. Mit dem ersten Wurf gelang Helmut Jürgen direkt die 1:0-Führung. Anschließend entstand ein sehr ausgeglichenes, aber vorsichtiges Spiel beider Seiten. Kirchderne gelang noch vor der Pause der Treffer zum 1:1. Mit einem Strafstoßtor brachte Hasan Koparan sein Team wieder auf die Siegerstraße. Unmittelbar vor dem Ende gelang den Gastgebern der Treffer zum 2:2 Endstand. Kurz vorher traf Helmut Jürgen lediglich nur den Pfosten, so dass das Endergebnis etwas unglücklich war. Dennoch waren die Trainer und Spieler mit dem Auftakt zu frieden. Für das Spiel gegen Braunschweig hatte sich der Trainerstab etwas Neues ausgedacht, da dem Team in der Vergangenheit nicht viele Siege gegen die Niedersachsen gelangen. So musste Center Koparan auf der rechten Seite beginnen. Andreas Schmitz rückte für ihn in die Mitte und machte einen sehr guten Eindruck. Nach einer spannenden Partie, wobei die Dortmunder das Spiel immer kontrollierten, gewannen die Schwarz-Gelben verdient mit 4:3.Im dritten Spiel musste der deutsche Meister von 2001 gegen Borgsdorf antreten. Nach einer souveränen Leistung gelang den Dortmundern ein ungefährdeter 4:2-Erfolg. Dabei glänzte Carsten Bender mit seinen beiden Toren, wobei er noch einige Treffer hätte erzielen können, wenn er nicht zweimal den Pfosten getroffen hätte.
Nun ging es Schlag auf Schlag. Anschließend trat man gegen Augsburg an. Durch vier Kontertore vom Center Hasan Koparan schlug man die Bayern überlegen mit 5:1. Jetzt wartete der amtierende Serienmeister aus Landshut auf die Dortmunder. Mit den 7 geholten Punkten und Freude ging man in dieses Spiel hinein. In der Abwehr standen die Ruhrpottler sicher. Durch zwei Tore von Helmut Jürgen lag man mit 2:0 vorne. Zum Ende hin erhöhte der Meister den Druck. Ihnen gelang jedoch nur der Anschlusstreffer. Dortmund ließ in der Abwehr nichts anbrennen und gewann am Ende mit 2:1. Die anschließende Aufgabe erledigte der BSSV Dortmund souverän mit 3:1 gegen Nürnberg. Man dominierte 10 Minuten diese Begegnung und ließ den Franken keine Chance zu. Ein Sieg fehlte noch bis zum Erreichen der Endrunde. Doch der Gegner hieß München. So ging man hochkonzentriert und motiviert in diese Begegnung. So entstand ein einseitiges Spiel, in dem Cengiz Koparan mit 3 Toren der Matchwinner war. Nach dem Abpfiff stand ein ungefährdeter 6:2-Sieg, und somit das überraschende Erreichen der Endrunde.
Gegen SG Baden sollten die Spieler, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht so viel Spielen konnten, zum Einsatz kommen. Toni Monirji, Andreas Schmitz und Carsten Bender legten ein Blitzstart hin und führten schnell mit 3:0. Nach dem Timeout vom Vizemeister geriet die Mannschaft unter Druck, hielt aber gut dagegen. Der Anschlusstreffer zum 1:3 kurz vor dem Seitenwechsel kam zu einem sehr schlechten Zeitpunkt. In der zweiten Hälfte erhöhte das Team vom Nationaltrainer Hans-Dieter Weidner den Druck. So musste das Team im allerletzten Wurf sich mit 3:4 geschlagen geben. Gegen Frankfurt entwickelte sich ein zähes Spiel. Für die Hessen ging es noch um die Teilnahme an der Endrunde. So spielten sie mit mehr Elan. Dortmund verlor am Ende verdient mit 2:3.
Das Halbfinale war erreicht! Mit 13:5 Punkten und 31:19 Toren belegte der BSSV Dortmund den dritten Platz. Zweiter wurde Landshut und damit der Gegner von Dortmund. Es entwickelte sich ein dramatisches Spiel. In der Abwehr ließ man den Bayern erneut keine Chance zu und ging mit zwei schnellen Toren von Cengiz Koparan und Helmut Jürgen in Führung. Jedoch sollte es dieses mal nicht für einen Sieg reichen. Der Titelverteidiger nutzte seine individuelle Stärke und langjährige Erfahrung aus. So musste das Team von Tobias Strunck mit dem vorletzten Wurf das 2:3 einstecken. „Es ist eine bittere Niederlage, dennoch sind wir stolz auf euch!“ resümierten die Trainer. Im Spiel um Platz drei merkte man den Dortmundern die traurige Niederlage an. Trotzdem stand es bis zur letzten Minute lange 1:1 gegen Frankfurt. Nach dem 1:2 diskutierte man beim Timeout etwas zu lange, so dass es einen Penalty für Frankfurt gab. Dieser wurde verwandelt und brach den Dortmundern das Genick. Am Ende stand es sogar 1:4 – deutlich ein bis zwei Tore zu hoch.
So konnte man am Ende des Tages mit dem 4. Platz glücklich sein, auch wenn die letzte Niederlage ärgerlich war. „Darauf kann man aufbauen. Ich bin stolz auf euch!“ lobte Teamchef Karl-Heinz Lauer, der an dem Tag die Damenmannschaft coachte, seine Jungs.
Vorrunde Damen:
| Platz | Mannschaft | Tore | Punkte |
| 1 | Kirchderne | 26:10 | 9 |
| 2 | München/Hof. | 18:12 | 7 |
| 3 | Bremen/HH | 18:14 | 6 |
| 4 | SSG Hessen | 16:21 | 4 |
| 5 | Dortmund | 11:18 | 4 |
| 6 | Berlin/Langenhg. | 11:25 | 0 |
Abschlusstabelle
| 1 | Kirchderne |
| 2 | München/Hofffeld |
| 3 | SSG Hessen |
| 4 | Bremen/HH |
| 5 | Dortmund |
| 6 | Berlin/Langenhagen |
Vorrunde Herren:
| Platz | Mannschaft | Tore |
Punkte |
| 1 | Baden | 34:24 | 15 |
| 2 | Landshut | 33:14 | 14 |
| 3 | Dortmund | 31:19 | 13 |
| 4 | Frankfurt | 30:22 | 11 |
| 5 | Kirchderne | 29:21 | 10 |
| 6 | München | 21:26 | 8 |
| 7 | Augsburg | 25:42 | 7 |
| 8 | Borgsdorf | 19:24 | 6 |
| 9 | Nürnberg | 28:36 | 5 |
| 10 | Braunschweig | 14:35 | 1 |
Abschlusstabelle
| 1 | Landshut |
| 2 | Baden |
| 3 | Frankfurt |
| 4 | Dortmund |
| 5 | Kirchderne |
| 6 | München |
| 7 | Augsburg |
| 8 | Borgsdorf |
| 9 | Nürnberg |
| 10 | Braunschweig |
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| Bilder von der Torball-DM |
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| 2009 in Dortmund |
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